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Fotoausstellung im Kiezladen Zusammenhalt (Dunckerstraße14) ab 30.5.2016 // Thema:Belforter Karree

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Ab 30.05.2016 zeigt die Kiezgruppe Mitte/ Prenzlauer Berg eine Fotoschau vom Belforter Karree. Es ist eine Wanderausstellung und hing vorher in der BAIZ / Cafe Morgenrot und im Platzhaus am Teute. Sie beschreibt den Ausverkauf der Stadt und die Verdrängung aus dem Kiez anhand des ehemaligen Wohnparks Belforter Karree. Wir freuen uns,wenn ihr mal in den Kiezladen Zusammenhalt reinschaut. Die Ausstellung hängt ein paar Wochen und wir planen eine Veranstaltung zum Thema „Ausverkauf der Stadt„.
Die Kiezgruppe Mitte/ Prenzlauer Berg,unser Kontakt:kiezen @riseup.net

Kungebung für die Linie 206 ! 5.6. / 16 Uhr / Nikolassee

Kundgebung ! Die Linie 206 denen die drin wohnen!

Am Morgen des 10. Mai verschaffte sich ein Gerichtsvollzieher in
Begleitung von Polizei und einer privaten Security-Firma Zugang zu den
Wohnräumen des Hausprojekts Linie206. Anlass waren zwei Räumungstitel,
die die Eigentümer Bernd-Ullrich Lippert und Frank Wadler erwirkt
hatten. Darüber hinaus war weder der Hausgemeinschaft Linie206 noch dem
Verein Linien-Treu 206 e.V. von diesen Gerichtsbeschlüssen etwas
bekannt. Die Räumung erfolgte somit völlig überraschend und wurde erst
durch das gewaltsame Eindringen der Polizei bemerkt. Eine Person,die
sich in einem der Räume aufhielt,wurde von der Polizei nach draußen
verbracht und der weitere Zutritt zum Haus verweigert. Auch Mobiliar und
andere Gegenstände wurden entfernt.

Wir die Nachbar*innen,Freund*innen und Wegbegleiter*innen sind wütend
über diesen Angriff auf das Leben im Hausprojekt und wünschen uns
nachdrücklich den langfristigen Erhalt der Linie206 zusammen mit ihren
Bewohner*innen.

Deshalb rufen wir dazu auf,am Sonntag den 5. Juni 16.00 Uhr zum Haus
von Frank Wadler,An der Rehwiese 25 am S-Bahnhof Nikolassee zu kommen
und Wadler als einem der Eigentümer der Linie 206 die Meinung über seine
unverschämte Aktion zu sagen. Wir die Freund*innen der Linie 206 fordern
die Eigentümer,Frank Wadler und Bernd-Ullrich Lippert,dazu auf,sofort
in Verhandlungsgespräche zu treten,die den Bewohner*innen ein Leben mit
einer realistischen Wohnperspektive ermöglichen.

Die Wohnsituation in Berlin und vielen anderen Städten verschärft sich
für Viele,mehrheitlich Arme,Prekarisierte,Rentner*innen und
Migrant*innen immer mehr. Wir fordern eine soziale Wohnungspolitik,die
Menschen ermöglicht an den Orten ihrer Wahl schöne Wohnungen und Häuser
zu bewohnen.

Jede Räumung ist eine Räumung zu viel!
Eigentümer kommen,Eigentümer gehen. Die Linie206 bleibt bestehen!

Die üblichen Verdächtigen aus’m Kiez.L Bleibt

12. Juni:Stolpersteinverlegung Ida Judith Bamberger

Am Sonntag,den 12. Juni 2016 wird ein Stolperstein für Ida Judith Bamberger verlegt. Sie war die letzte Heimleiterin des ehemaligen Jüdischen Kinderheims Fehrbelliner Str. 92,in dem sich heute das Nachbarschaftshaus befindet.

Die Geschwister Ruth und Regina,die sich an ihre Heimleiterin Fräulein Bamberger gut erinnern können und ihr bis heute dankbar für ihre Fürsorge sind,kommen zu diesem Anlass aus Israel angereist.

Um 11 Uhr treffen wir uns vor dem Haus. Anschließend laden wir zu einem Zeitzeugengespräch in die Galerie ein.

Mit der Stolpersteinverlegung wollen wir auch einen Stolpersteinrundgang verbinden.
Rund um das ehemalige Jüdische Kinderheim verteil,vor den Häusern,in denen die jüdischen Kinder mit ihren Familien gelebt hatten,gibt es Stolpersteine. Darunter auch die Stolpersteine von Toscas Familie,einer weiteren Zeitzeugin,die leider nicht aus New York anreisen kann.

Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz
Fehrbelliner Str. 92 | 10119 Berlin
Tel.:030-443 71 78
Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz

Einladung zum Teutesubbotnik

Liebe Anwohner des Teutoburger Platzes,

am kommenden Sonnabend wollen wir uns wieder zum Arbeitseinsatz auf dem Teute treffen. Los geht es um zehn Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück vor dem Platzhaus oder bei Schmuddelwetter im Haus. Ab elf wird in die Hände gespuckt und der Platz verschönert. Die beiden Rasenmäher wurden vom Grünflächenamt in Schuss gebracht und stehen bereit für den ersten Rasenschnitt des Jahres. Also bis zum Sonnabend um zehn,bringt Hunger mit,der Frühstücktisch wird reichlich gedeckt sein.

Mehr Werbung am Teute

Auf dem alten Platz der Telefonzelle an der nordöstlichen Ecke des Platzes steht nun eine neue Litfaßsäule.

werbung-am-teute

Herzliche Einladung zum

Fest der NachbarInnen aus nah und fern

im Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz,

Fehrbelliner Str. 92

am Freitag,den 27. Mai 2016

15.30 –18.30 Uhr

Kreatives und Kulinarisches:

Malen,Monotypien –Drucke auf Papier für Kinder,Sandbilder,Schach,Nähen von Kinderbekleidung und Spielzeug.

Kulinarische Köstlichkeiten für Alle:  Muffins ohne Zucker,Waffeln mit Zucker,Salate und Herzhaftes…,lassen Sie sich überraschen.

Leila ist geöffnet…,viele Sachen zum Verschenken.

Wir freuen uns auf Ihr /Euer Kommen.

Theater im Platzhaus / Sonntag 22.5. / 15 Uhr Grillina und die Ameisen

clownin                      Ein Stück für Klein und Groß von 4 bis 104 Jahren.
Eintritt pro Nase:5 € Spende

Zum Stück:
Welch wundertolles Talent hat Grillina?
Können Igel tanzen?
Was will die Königin?
Und:
Wie würde die Geschichte wohl ausgehen,wenn es Ami nicht gäbe?
Ui ui ui. Ganz schön viel los in Violas Theater!
Na dann:Vorhang auf!

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Demo in der Linienstrasse

Am Dienstagabend fanden sich mehrere hundert Menschen zu einer spontanen Demonstration in der Linienstraße zusammen.

Foto:

Björn Kietzmann

Nachdem die Polizei am Dienstagvormittag Wohnungen in einem linken Hausprojekt in der Linienstraße geräumt hat,kam es am Abend zu einer spontanen Solidaritäts-Demonstration in Mitte.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich die Demonstrationen gegen 21 Uhr in der Linienstraße. Zunächst nahmen rund 100 Personen an dem unangemeldeten Protest teil,binnen einer halben Stunde wuchs die Zahl der Demonstranten auf etwa 350,so ein Sprecher der Polizei. Beamte aus zwei Einheiten sicherten die Veranstaltung. Um etwa 22.30 Uhr löste sich die Kundgebung auf,nur ein paar vereinzelte Demonstranten harrten aus.

Am Vormittag hatten Polizeibeamte einen Gerichtsvollzieher beim Räumen zweier Wohnungen im Haus an der Linienstraße 206 unterstützt. Bereits am Morgen versammelten sich hier rund 50 Sympathisanten aus der linken Szene. Der Einsatz wurde ohne Zwischenfälle gegen 13 Uhr beendet.

Das Haus Linienstraße 206 war nach der Wende besetzt worden. Nachdem das Gebäude an eine rumänische Erbengemeinschaft rückübertragen wurde,gab die Wohnungsbaugesellschaft Mitte den Besetzern Mietverträge.  Mehrmals wechselten die Eigentümer. Der neue Besitzer seit 2009,ein Steuerberater,kündigte mehreren Bewohnern. Nach langen Gerichtsverfahren erreichte er,dass die Bewohner zweier Wohnungen ausziehen mussten. Da diese sich weigerten,setzte der Besitzer beim Amtsgericht einen Räumungstitel durch. (BLZ)

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Teilräumung von Berliner Hausprojekt

Morgens um halb acht in Mitte

Polizei und Gerichtsvollzieher räumen einen Bewohner eines linken Hausprojekts. Schon kurz darauf wollen Interessenten sein Zimmer besichtigen.

Hausprojekt in Berlin

Am Tag der Teilräumung:Hausprojekt in der Linienstraße Foto:dpa

BERLIN taz | Am Dienstagvormittag steht Simon* vor dem auffälligen Altbau in der Linienstraße 206 und schaut dabei zu,wie Möbelpacker seine Sachen in einen Umzugswagen räumen. Nacheinander tragen sie Schränke,einen PC-Bildschirm und Umzugskisten aus dem Hauseingang,der von drei Polizisten bewacht wird. Aus dem Haus schallen Songs von Ton Steine Scherben. Neben dem ehemaligen Bewohner haben sich etwa 60 Menschen eingefunden,um gegen die Räumung zu protestieren.

Neuneinhalb Jahre hat der fünfzigjährige Mann in dem linken Hausprojekt gelebt,seit den Morgenstunden ist er „obdachlos“,wie er sagt. Völlig unerwartet standen kurz nach halb 8 Uhr acht Polizisten vor seinem Bett,um ihn zu räumen. Sie ließen ihm keine Zeit,seine Mitbewohner zu informieren. Neben insgesamt 25 eingesetzten Beamten waren auch Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes,einer der Hausbesitzer und ein Gerichtsvollzieher vor Ort. Sie vollstreckten den Räumungstitel für Simons Wohnung. Ein zweites Zimmer,das als Gemeinschaftsfläche genutzt wird,räumten sie nicht.

Das 1823 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Eckhaus wurde im Mai 1990 besetzt;seitdem dient es wechselnden Bewohnern als alternatives Wohnprojekt. Mitten in der schick sanierten Spandauer Vorstadt,unweit des Rosenthaler Platzes und gegenüber dem Garnisonsfriedhof,wirkt es wie eine Trutzburg aus der Vergangenheit. Aus den Fenstern hängen Transparente,von der graubeigen Fassade blättert großflächig der Putz,Parolen gegen Soldaten und Nazis und einst bunte Graffiti sind längst verblasst.

Obwohl die Besetzergeneration schon 1991 Mietverträge erhielt,ist die Situation für die heutigen Bewohner unsicher. Seit der Rückübertragung des Hauses an eine Erbengemeinschaft ist es mehrfach verkauft worden. Die jetzigen Eigentümer,die Berliner Geschäftsleute Bernd-Ullrich Lippert und Frank Wadler,kauften das Gebäude im Jahr 2010 für 600.000 Euro und kamen den Bewohnern damit zuvor,die das Haus mithilfe des Mietshäusersyndikats selbst erstehen wollten.

„Ich habe meine Miete immer gezahlt“,sagt Simon,während er kettenrauchend und mit leerem Blick das Geschehen verfolgt. Dass der Hausverein „Linientreu“ seine Miete stets zahlte,reichte den Besitzern nicht. Seit Jahren überziehen Lippert und Wadler die Bewohner mit Prozessen. Zweimal scheiterten sie mit ihren Abmahnungen und Kündigungen – die Mietverträge von 1991 haben Bestand,urteilten die Gerichte. Doch die Besitzer klagten weiter,weil diejenigen,mit denen damals die Verträge abgeschlossen wurden,längst nicht mehr in dem Haus wohnen. In Simons Fall mit Erfolg.

Obwohl es keine richtigen Wohneinheiten gibt,erschienen keine zwei Stunden nach Räumungsbeginn Interessenten für das Zimmer. Sie hatten ein Inserat im Internet gelesen,so erzählen es Bewohner und Unterstützer des Hauses wie Wenke Rottstock. Zur Besichtigung sei es allerdings nicht gekommen,sagt die Frau mit dem grün-rot gefärbten Pferdeschwanz,die sich für das Hausprojekt engagiert.

Noch während der Räumungsarbeiten hängen Bewohner Transparente aus den Fenstern:„Kein Platz für Neuvermietung“ und „Wohnungen sind vermietet“ steht auf ihnen. Ihre Botschaft:Von außen eingesetzte Mieter,die mit dem Projekt nichts zu tun haben – das kann nicht funktionieren.

Dass der Hausverein seine Miete stets zahlte,reichte den Besitzern nicht

Lippert,der sich vor Jahren einen Schlüssel zum Objekt gerichtlich erstritt,war am Dienstag mit im Haus. Nach Ende der Räumung verließ er mit Security-Mitarbeitern den Ort. Telefonisch war er für die taz nicht zu erreichen. Die Bewohner kündigten ihm gegenüber derweil auf ihrem Blog an:„Wir sehen uns vor Gericht wieder.“

*Name geändert

Lesung mit Shanghai Drenger,Andreas „Baufresse“Gläser und Florian Ludwig /Im BAIZ / Schönhauser Allee 26 A / Berlin 10435 / 20 UHR / 04.06.2016

WIR WISSEN SELBER WAS ZU TUN IST…Im BAIZ / Schönhauser Allee 26 A / Berlin 10435 / 20 UHR / 04.06.2016

Lesung mit Shanghai Drenger,Andreas „Baufresse“Gläser und Florian
Ludwig

Drei Typen und Autoren,Kulturschaffende und Freaks,immer noch
unterwegs in den subversiven Nischen ihrer kleinen Welten. Alle drei
stellten sich schon mal die Lebensabschnittsfrage:Bleib ich oder geh
ich,packe ich meine Koffer oder drehe ich hier weiter am Rad?
Vorgelesen werden Storys über lange Nächte und graue Tage,über laute
Subkultur und bunte Klänge,über Punk im Osten und Pogo im Westen,
über das Hätte und die Fahrradkette und nicht zuletzt auch über das
Wiederkommen.

Shanghai Drenger:In seiner Jugend war er innerstädtischer Lokführer
in Magdeburg,wo er mit „VITAMIN A“seine erste Punkband gründete. Nach
einem Jahr Haft wegen der Liedtexte machte er mit der noch heute aktiven
Band „ANTI-X“weiter. Heute macht er aber auch nichtkommerzielles Radio
in Weimar und schreibt gelegentlich Worte auf Papier,aus denen zum
Beispiel sein Roman „Minol-Pirols,Leben und nicht leben lassen“aus dem
KLAK-Verlag wurde,eine Zonenpunk-Geschichte über die Versuchung
einfach
zu verschwinden.

Andreas Gläser:Ureinwohner aus Prenzlauer Berg,war Mitbegründer der
Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“und des Fanzines „Zugriff!“,debütierte mit
dem Taschenbuch „Der BFC war schuld am Mauerbau“,werkelt wöchentlich an
seiner nd-Kolumne „Gläsers Globus“,bringt eine Sammlung davon noch
dieses Jahr heraus –glaubt an seinen finanziellen Durchbruch mit
Fußballwetten.

Florian Ludwig:Geboren in einer Kleinstadt im ehemaligen Bezirk
Potsdam. Hatte dort irgendwann genug vom Grau der Nachwendezeit und dem
aufblühenden Rechtsradikalismus unter der neuen deutschen
Provinzjugend.War Hausbesetzer in Potsdam und schüchterner Autonomer in Berlin. Ist
Fußballfan und Autor des Buches:„Mit Fußfesseln bin ich nicht so flott“,sowie von mehreren Texten in diversen Fanzines und anderen Druckexemplaren.
Bereich mit Anhängenlesung

Permalink

HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

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8. Mai 2016,14:00 Uhr,Greifswalder Straße 4,10405 Berlin

Wir sagen an diesem 8. Mai wieder Спасибо! Thank You! Merci! Danke! und wir laden alle Menschen ein,mit uns gemeinsam bei Essen,Trinken und Musik die Befreiung vom Faschismus zu feiern.
FESTPROGRAMM:

7. Mai
20 Uhr:Veranstaltung und Ausstellung
Griechenland unterm Hakenkreuz
8. Mai
15 Uhr:Veranstaltung
Der NSU-Komplex –Hintergründe und aktueller Stand

Peer Stolle –Vertreter der Nebenklage im NSU-Verfahren,berichtet über den NSU-Prozess und neuste Entwicklungen.

Heike Kleffner – Mitarbeiterin im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages,Journalistin, spricht als MitherausgeberInnen von „Generation Hoyerswerda“u.a. über die Gründe,zu einem Teilaspekt des NSU-Komplexes ein Buch zu machen.

18 Uhr:
Lena Stoehrfaktor –rotziger rap
www.lenastoehrfaktor.de

19:30 Uhr:
SkaZka Orchestra –Ska,Klezmer,Jazz,Techno- und Drum´n Bass
skazka.syncopation.de

DJs,Stände,Bastelangebote für Kinder,Essen,Trinken

[alle Infos auf telegraph.cc]

Bolk | 08.05.16 23:58 | Permalink

Theater am Donnerstag im Platzhaus / 07.04.2016 / 16.30 Uhr / Kaffee und Kuchen

„Der singende Hund“
Ein Clownstheaterstück mit Musik zum Mitmachen für Klein und Groß ab 3 Jahren.
Ein Hund stellt plötzlich fest,dass er singen kann. Sein Gesang erfreut die Blumen auf einer Wiese. Die Blumen lieben den Gesang des Hundes so sehr,dass sie außergewöhnlich schön blühen. Das lockt die Bienen auf den Plan,die den süßen Nektar der Blüten für ihre Honigproduktion brauchen. Es kommt zur Auseinandersetzung der Bienen mit dem Hund,welcher sein Blumen-Revier erbittert verteidigt. Wie mag der ungleiche Kampf ausgehen?
Die Clownin Viola G. Räusche modelliert die Protagonisten dieser Geschichte während des laufenden Spiels aus bunten Luftballons und leiht mit ihrem beherzten Geigenspiel dem Hund einen musikalischen Rahmen.

Buch und Regie:Hans Otto Zimmermann
Musik:Julia clownin Spende ca. 3 bis 5€

Frühlingsputz am Teutoburger Platz

Am Samstag haben wieder fleissige Anwohner dem Teute einen Frühlingsputz unterzogen. Viel gab es nicht zu tun,dafür umso mehr Blumen einpflanzen. Mal schauen ob sie auch bald blühen. Nächster Arbeitseinsatz ist am:28ten Mai 2016

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Museum für Architekturzeichnung:„Meisterzeichnungen der Architektur aus der Albertina“

Die neue Wechselausstellung im Museum für Architekturzeichnung in Berlin zeigt meisterhafte Architekturzeichnungen aus der Sammlung der Albertina in Wien.

Die Albertina zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Mit über einer Million Werken deckt das Museum sechs Jahrhunderte Kunstgeschichte ab,vom Spätmittelalter und der Renaissance bis zur jüngsten Gegenwart. Den bei Weitem größten und wichtigsten Bestand stellt die traditionsreiche und weltberühmte Grafische Sammlung dar. Sie vereint eine Fülle an Meisterwerken von Albrecht Dürer,Leonardo da Vinci,Raffael,Michelangelo,Rembrandt und Peter Paul Rubens bis hin zu Andy Warhol,Anselm Kiefer,Alex Katz,Georg Baselitz und Gerhard Richter.

Nicht weniger bedeutend ist die Architektursammlung der Albertina,die ebenfalls mehrere Epochen und Werke namhafter Architekten umfasst. Die Ausstellung im Berliner Museum für Architekturzeichnung gewährt einen Einblick in diese fantastische Sammlung und präsentiert ein breites Spektrum handgezeichneter Architektur:Skizzen,Studien,Veduten und Projektpräsentationen herausragender Künstler und Architekten wie Antonio Pisanello (1395–1455),Francesco Borromini (1599–1667),Hubert Robert (1733–1808),Egon Schiele (1890–1918),Hans Hollein (1934–2014) und Zaha Hadid (geb. 1950).

Mit der Etablierung der Architektursammlung im Jahre 1919/1920 begann die Übertragung von Zeichnungen mit architektonischem Charakter aus der der Grafischen Sammlung der Albertina. Lange bevor der architektonischen Handzeichnung als autonome Kunstgattung innerhalb der grafischen Künste Anerkennung und Wertschätzung zuteilwurde,wechselte so eine Vielzahl historisch wie künstlerisch bemerkenswerter Exponate von berühmten Architekten wie Gian Lorenzo Bernini (1598–1680),Luigi Vanvitelli (1700–1773),Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656–1723) und Otto Wagner (1841–1918) in die neue Spezialsammlung. Umfangreiche,geschlossene Gruppen mit augenscheinlich architektonischem Charakter,beispielsweise der Familie Galli-Bibiena,als auch architektonische Handzeichnungen von Andrea Pozzo (1642–1709) oder Johann Anton Gumpp (1654–1719) blieben hingegen weiterhin im Bestand der Grafischen Sammlung,sofern eine topografische Bestimmung nicht möglich war. Diese Zuordnung bestand bis weit in die achtziger Jahre des 20. Jahrhundert und resultierte aus dem historischen Ordnungssystem der Architektursammlung. Während das grundsätzliche Ordnungssystem der Albertina seit ihrer Gründung 1776 auf der Zuschreibung an einen Künstler oder Stecher basiert,wurden die Blätter der Architektursammlung nach 1920 entsprechend ihrer topografischen Zuordnung aufgestellt.

Die Ausstellung in der Tchoban Foundation präsentiert architektonische Handzeichnungen aus der Architektursammlung und der Grafischen Sammlung der Albertina in einer exklusiven Zusammenschau. Die ausgewählten Zeichnungen vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart sollen nicht nur das Wesen und die Besonderheit der Architekturdarstellung veranschaulichen,sondern auch die Genese der Spezialsammlung dokumentieren. Aufgrund dieses Konzeptes subsumiert der Begriff des Meisterwerks beziehungsweise der Meisterzeichnung oftmals mehrere Aspekte der ausgestellten Werke. Dem Medium der Architekturzeichnung entsprechend betrifft dies die Typologie,das Darstellungsverfahren,die Farbgebung und die grafische Technik. Weitere wesentliche Facetten stellen die individuelle Darstellungsweise und der emotionale Ausdruck dar. Eine wichtige Komponente bilden zudem die kunsthistorische Beurteilung und die damit in Verbindung stehende wissenschaftliche Methode. Letztere nimmt auf Hanno-Walter Krufts Geschichte der Architekturtheorie Bezug und vergleicht anhand der Werkauswahl illustrativ die Relationen zwischen architektonischer Handzeichnung und Architekturtheorie vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die örtlichen Gegebenheiten im Museum für Architekturzeichnung der Tchoban Foundation bedingen eine kleine Auswahl an Meisterwerken der Architektur. Dennoch sollen die Genese und die Historie der Architektursammlung der Albertina wie auch das Meisterhafte der präsentierten architektonischen Handzeichnungen in allen wesentlichen inhaltlichen,technischen und geometrischen sowie kunsthistorischen und theoretischen Aspekten präsentiert werden. In Anbetracht von über 35.000 Zeichnungen in der Architektursammlung beziehungsweise unzähligen Veduten,Prospekten und Architekturcapriccios in der Grafischen Sammlung erfordert diese Zielsetzung eine konsequente und restriktive Auswahl der Werke,so dass alle Architekten oder Künstler mit wenigen Ausnahmen nur mit einem ihrer Meisterwerke vertreten sein können.
Meisterzeichnungen der Architektur aus der Albertina

Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18a,10119 Berlin

Ausstellungseröffnung am 11. März 2016 um 19 Uhr
Laufzeit:12. März 2016 – 10. Juli 2016

Öffnungszeiten:Mo – Fr 14–19 h,Sa – So 13–17 h
Tickets:5 Euro,ermäßigt:3 Euro