Bau eines Pflasterwegs auf dem Teutoburger Platz

Mitte der neunziger Jahre wurde der Teutoburger Platz von den Anwohnern umgestaltet. Alle packten mit an, vom Fünfjährigen bis zum Fünfzigjährigen. Hier wird gerade der Pflasterweg im südlichen Bereich des Platzes gebaut, der den Basketballplatz mit dem Ausgang gegenüber Kaisers verbindet und durch das heutige kleine Wäldchen mit Nusssträuchern führt. Vielleicht hat das positive Karma der Platzerbauer dazu beigetragen, dass das Zusammenleben auf dem Teutoburger Platz auch heute von vielen

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Abrissarbeiten am Platzhaus im Jahre 1994

Einige Jahrzehnte bis Anfang der neunziger Jahre waren im Platzhaus auf dem Teutoburger Platz Transformatoren für die elektrische Versorgung des Kiezes untergebracht. Mit der Umgestaltung des Platzes wurde die Umspannstation in eine große Box nördlich des Häuschens verlegt, damit war der Weg frei für einen Umbau des Hauses. Anwohner und viele Kids halfen mit, die drei zugemauerten Eingänge des Hauses abzureißen. Hier ein kleines Video der Abrissarbeiten aus dem Jahre

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Das Platzhaus im Jahre 1951

Kindergruppe vor dem Platzhaus auf dem Teutoburger Platz. Das Haus im Hintergrund ist die Templiner Straße 10. Das Foto wurde vermutlich im Jahr 1951 aufgenommen. Vergrößerte Version der Fotografie nach dem Klick auf das Bild. Weitere Beiträge in der Serie Historische Fotos: 15. Oktober 2012: Foto des Teutoburger Platzes vor 1940 27. Oktober 2012: Der Teutoburger Platz im Jahre 1951

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Der Teutoburger Platz im Jahre 1951

Zwei weitere Fotos aus der Serie „Historischer Teutoburger Platz“. Wie das Foto, das wir am 15 . Oktober gepostet haben, wurde es aufgenommen aus dem ersten oder zweiten Stock des Hauses Zionskirchstraße 75. Da viele weitere Fotos aus dem Privatalbum aus dem Jahre 1951 stammen, vermuten wir, dass auch diese beiden Fotos 1951 fotografiert wurden. Der Platz besitzt nun eine große Rasenfläche, die Blumenschmuckanlage des Vorkrieges ist Geschichte. Die gegenüberliegende

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Foto des Teutoburger Platzes vor 1940

Über abenteuerliche Wege ist ein ganzer Satz historischer Fotos vom Teutoburger Platz zu uns gekommen. Hier seht ihr das erste Foto dieser Sammlung. Da die Platzanlage noch die typischen Merkmale des Gartenbauarchitekten Erwin Barth zeigt, vermute ich, dass das Bild vor dem Jahr 1940 aufgenommen wurde. Geknipst wurde es aus dem ersten oder zweiten Stock des Hauses Zionskirchstraße 75, aus dem Haus also, in dem heute das Cafè am Teutoburger

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Berlin-Prenzlauer Berg 1990

Prenzlauer Berg. Begegnungen zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juli 1990. Dokumentarfilm DDR 1990. 75 Minuten. Von Petra Tschörtner (* 1958; † 25. Juli 2012) „We need revolution“ singt „Herbst in Peking“ aus dem Prenzlauer Berg in den Trümmern der Mauer am Rande ihres Stadtbezirks. Dabei ist im Mai ’90 schon fast alles gelaufen. Im „Prater“ schwooft Knatter-Karl mit seiner Freundin. Frieda und Gerda im „Hackepeter“ sind erschüttert; denn

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Auf der Spätkauftreppe

Auf den Stufen des Spätis in der Choriner Straße sitzen Kiezbewohner und erzählen. Die Interviews sind bei den Aufnahmen für den Spätkauffilm „Tom Atkins Blues“ entstanden, wurden für den eigentlichen Film aber nicht verwandt. Tom Atkins Blues

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3 Stolpersteine für die Familie Fuss in der Fehrbelliner Straße

Für die jüdischen Geschwister Ruth und Thea Fuss und deren Vater Abraham Fuss wurden am letzten Wochenende Stolpersteine vor der Fehrbelliner Straße 81 verlegt. Die Familie Fuss lebte in der Fehre 81 und besaß dort eine Schneiderei. Im Anschluss an die Verlegung der Gedenksteine begaben sich die Teilnehmer und schwedische Verwandte der Familie zu einer Zeremonie ins Nachbarschaftshaus in  der Fehrbelliner Straße 92. Hier lebten Ruth und Thea, nachdem die

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Kiez meiner Kindheit

Text und Bilder des folgenden Beitrags stammen von Frau Ingeborg Discher, die einen Teil ihrer Kindheit am Teutoburger Platz verbracht hat. Wir bedanken uns herzlich für den schönen Einblick in das Leben am Teute in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts. „Mutter hatte ihre liebe Not mit mir. Ein Foto bezeugt: Ich zerre am Ballnetz, möchte weiterspielen auf diesem Schönen Spielplatz. Doch Mutter drängt zur Eile, denn sie

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Video: Gegen das Vergessen

Heute ist in der Fehrbelliner Straße 92 das Nachbarschaftszentrum untergebracht. In der DDR wusste man nur, dass dort mal ein Kindergarten war. Vergessen – verdrängt – die Geschichte des jüdischen Kinderheims: Vor dem 1. Weltkrieg gegründet für arme Familien, bis die Nazis 1942 fast alle Kinder und Erzieher in Auschwitz ermordeten. Regina Steinitz hat überlebt.  Sie ist aus Israel nach Berlin gekommen, um die Namen der anderen Kinder dem Vergessen

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Mach mit beim Frühjahrsputz für Stolpersteine am 17.4.

Liebe Kiezbewohner/innen, wir möchten euch auch in diesem Jahr wieder herzlich zu einem gemeinsamen Frühjahrsputz für Stolpersteine einladen! Er führt uns durch den südlichen Prenzlauer Berg und angrenzende Straßen – eine andere Route als letztes Jahr! – und wir putzen nicht nur gemeinsam die Steine, sondern erfahren auch etwas über die Menschen, denen sie gewidmet sind. Melitta Rheinheimer, Patin mehrerer Steine, wird über sie berichten, Bettina Pinzl und ich über

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„Opa ist ein Pankower“

Die Sanierungszeitung Vor Ort enthüllt in ihrer Dezembernummer, dass Angela Merkel Anfang der 80er Jahre am Platz gewohnt hat. Nach dem Ende der Ehe mit Ulrich Merkel zog sie 1981 mit ihrer Waschmaschine aus der gemeinsamen Wohnung in der  Marienstraße in Mitte aus. „Ein neuer Stellplatz für das Gerät fand sich in der Templiner Straße am Teutoburger Platz in Prenzlauer Berg. Ein Bekannter hatte sie auf die offenbar seit Jahren

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Historischer Stadtteilkalender „Rund um den Teute“ 2011

Die AG Stadtteilgeschichte, die sich im Nachbarschaftshaus trifft, hat für 2011 einen wunderschönen DIN A 3 Wandkalender gemacht, jedes Monatsblatt zeigt eine historische Ansicht/ Einsicht aus dem Stadtteil mit einem kleinen Text, der ein Stückchen Stadtteilgeschichte erzählt. Das Ganze ist ein komplett ehrenamtliches Projekt, deshalb kostet das schöne Stück auch nur 7 €. Der Kalender ist im Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz und vielerorts im Stadtteil erhältlich! Die Liste der Orte

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Geschichte der Brauerei Königstadt

Wer sich für Kiezgeschichte interessiert, sollte am kommenden Sonnabend einen Besuch der Brauerei Königstadt einplanen. Am 11. September um 15 Uhr wird das Buch „Die Brauerei Königstadt“ von den Autoren Martin Albrecht und Stefan Klinkenberg vorgestellt. Vor hundert Jahren zählte die Brauerei Königstadt zwischen Schönhauser Allee und Straßburger Straße zu den führenden Brauereien der Hauptstadt. Von 1851 bis 1921 verließen Hunderttausende von Hektolitern untergärigen bairischen Bieres den Hof des Brauhauses.

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