| Vor einigen Monaten haben wir berichtet,dass das BMW Guggenheim Lab im kommenden Jahr auf den Pfefferberg Station machen wird. Nun steht auch der Zeitpunkt fest:vom 24. Mai bis zum 29. Juli 2012 wird das Guggenheim Lab Berlin,das eine Kombination aus Ideenschmiede,öffentlichem Forum und Gemeindezentrum ist,auf dem Nordhof des Pfefferbergs in einem 250 Quadratmeter großen,temporären Gebäude untergebracht. Danach wird Guggenheim seine Zelte auf dem Pfefferberg abbrechen und weiter nach Mumbai in Indien ziehen. Das vierköpfige,internationale Berliner Lab Team besteht aus:José Gómez-Marquez,Programmdirektor der “Innovations in International Health Initiative”des Massachusetts Institute of Technology in Boston;Architekt und Ingenieur Carlo Ratti,der in Italien arbeitet und das SENSEable City Lab am Massachusetts Institute of Technology in Boston leitet;die in Berlin ansässige Künstlerin Corinne Rose,die mit Fotografie und Video-Kunst arbeitet und in der Schweiz an der Berner Hochschule der Künste lehrt;Rachel Smith,leitende Transportplanerin bei AECOM,mit Sitz in Brisbane,Australien. Die Initiatorinnen und Initiatoren laden die Anwohner zu einer Präsentation der Vorhaben ein. Die Veranstaltung findet statt am Montag,dem 14. November 2011 um 17.00 Uhr in den Räumen des Aedes Network Campus Berlin im Pfefferberg Haus 10. Und natürlich auch Flaschenbier gibt es am 3. Oktober im Platzhaus auf dem Teutoburger Platz ab 18 Uhr. Gezeigt wird der Dokumentarfilm:“Komm in den Garten”(DDR 1990) Regie:Jochen Wisotzki,Heinz Brinkmann,93 min.”Porträt dreier Freunde aus der DDR. Dieter,der Maler,verbrachte wegen „Arbeitsscheu“ zehn Jahre in Gefängnissen. Alfred,zum stellvertretenden Chefredakteur avanciert,geriet durch die Zwickmühle von Aufbegehren und Alkoholismus in Gefängnisse und Psychiatrien. Michael,der in Moskau Außenwirtschaft studiert hatte,wurde aus der Akademie gefeuert und lebt 1990 vom Lampenbasteln. Der Film begleitet das Leben der drei über mehrere Tage hinweg.” Leute am Teute e.V. Am Samstag den 24. September von 14- 20 Uhr. Dazu laden wir Euch herzlich ein. Ab 14 Uhr wird es verschiedenes für Jung und Alt geben. - Puppentheater & Seifenblasenmann - Geschichte & Infostände - Feurshow & Jongleure - Band:“Rhytmus 71″ und ganz viele nette Leute und Essen und Trinken. Eure Leute vom Teute Am Mittwoch den 7. September kann man wieder trödeln,feilschen und handeln. Auf dem Teutoburger Platz von 15:00 –18:00 Uhr. Standmiete ein Kuchen. Bei Regen fällt es aus. Anmeldung bei Wenke unter:killerkarpfen.berlin@freenet.de Leute am Teute e.V. Wir kennen das von Freunden und Nachbarinnen hier im Kiez:Wer eine neue Wohnung braucht,kann sich gleich vom Teute verabschieden. Hier im Kiez gibt es nichts bezahlbares mehr,wenn man nur ein kleineres Einkommen zur Verfügung hat. Aber das sieht auch schon in einigen anderen Stadtteilen so aus. Die no-move-area für Geringverdiener und Hartz4-Bezieherinnen wächst ständig.
All die Parteien,die jahrelang sich nicht um Wohnungspolitik gekümmert haben,versprechen zum Wahlkampf das Blaue vom Himmel herunter,möglichst diffus allerdings,um sich hinterher nicht dran halten zu müssen. (‘Die Linke’will nach zehn Jahren Regierungsbeteiligung plötzlich die Mieter/innen schützen usw.) Viele Mieter/innen haben dieses Schauspiel satt und schließen sich in Kiez-Initiativen zusammen. Eine neue Mieterbewegung ist am Entstehen. Ein erstes gemeinsames Projekt vieler Initiativen ist die große Mietenstopp-Demonstration am Samstag. Die startet um 14 Uhr am Hermannplatz und führt durch mehrere Kieze in Neukölln,Alt-Treptow und Kreuzberg,die seit einer Weile in Bewegung sind,wo solche Initiativen aktiv werden. Aus Wedding,Prenzlauer Berg und Mitte führt ein Fahrrad-Korso zur Demo. In Teute-Nähe liegen gleich zwei Treffpunkte dafür: - 13 Uhr Stadtbad Oderberger
- 13:30 Uhr Rosa-Luxemburg-Platz
Lasst uns am Samstag der Parteien-Verarsche ein kraftvolles,gemeinsames Zeichen entgegen setzen! (Übersicht der Gemeinsam-zur-Demo-Termine beim Mietenstopp-Blog) Lasst uns feiern,miteinander reden und „Grenzen Überwinden!“ Wie oft stoßen wir im täglichen Leben an Grenzen! Nicht hinnehmbar sind sie vor allem dann,wenn sie auf unsolidarischen oder diskriminierenden Anschauungen beruhen. Vorurteile,ob rassistisch,antisemitisch,homophob oder sexistisch grenzen Menschen aus und sind umso gefährlicher,je mehr gesellschaftliche Akzeptanz sie erfahren. Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen! Grenzen werden auch durch staatliches Handeln gezogen. Dazu gehören z.B. Kettenduldungen und der erschwerte Zugang für Migrant/innen zum Arbeitsmarkt,die Marginalisierung sozial schwächerer Menschen und die Ausgrenzung von Menschen mit anderen Lebensentwürfen. Wir brauchen Respekt und Solidarität im Umgang miteinander! Seit 2007 beteiligen sich im Bezirk Vereine,Initiativen und Netzwerke mit Projekten zur Förderung von Demokratie und Respekt,gegen Rechtsextremismus,Rassismus und Diskriminierung/en jeglicher Art. Im Rahmen des Sommerfestes unter dem Motto “Grenzen Überwinden!” wollen wir dieses engagierte Wirken würdigen und neue Mitstreiter/innen gewinnen. Ihr seid herzlich eingeladen,daran teilzunehmen! Bühnenprogramm - 14:00 Kindertanzgruppe
- 14:20 Begrüssung durch den Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD)
- 14:30 Diskussion mit einen/einer Vertreter/in des Bundesfamilienministeriums (angefragt) bezüglich der „Demokratieklausel“
- 15:15 Helmut der Zauberer
- 16:00 Tobias Thiele
- 17:00 Luna Nueva
- 18:00 Moechees
- 19:00 Bolschewistische Kurkapelle
Das Sommerfest “Grenzen überwinden” findet am 20. August von 14:00 bis 20:00 vor dem Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz statt. Nachbarschaftshaus Fehrbelliner Str. 92 10119 Berlin In einem Monat wird das Guggenheim-Lab in New York Premiere haben,am 3. August eröffnet das mobile Forschungslabor dort für drei Monate,um danach abgebaut und an anderer Stelle wiederaufgebaut zu werden. Das Berliner Laboratorium als zweiter Ort einer Reise über insgesamt neun Stationen wird im kommenden Sommer auf dem Südhof des Pfefferbergs entstehen. Das Thema des Labors heißt Confronting Comfort,es geht um Ideen für ein künfiges Leben in Großstädten. Es soll in den drei Monaten in Berlin fast jeden Abend ein Programm geben. BMW Guggenheim Lab 
Das alljährliche,beliebte Straßenfest in der Choriner Straße wird in diesem Jahr am 25. Juni gefeiert. Wie immer wird die Choriner zwischen der Schwedter und der Oderberger für den Verkehr gesperrt. Die Nachbarn freuen sich auf das traditionelle Seifenkistenrennen,auf Livemusik,Flohmarkt und mehr. 
Im Rahmen der Ausstellung Stadt – Land mit Arbeiten auf Papier und Leinwand von Peter Heyn findet am Freitag,dem 24. Juni 2011 im Nachbarschaftshaus in der Fehrbelliner Straße 92 die Veranstaltung “Kindheitsorte. Eine Zieglerkindheit an der Havel”mit der Autorin Gabriele Mielke und dem Musiker Maxim Shagaev (Knopfakkordeon) statt. Eine biografische Spurensuche in einer traditionellen Ziegeleiregion nördlich von Berlin. Eine Lebensgeschichte,die im Osten begann,sich im Westen fortsetzte und mit der Erinnerung wieder zurückreist. Die Stichworte lauten:Ziegelindustrie,Havelschifffahrt – Kindheit,Jugend,Erinnerung,Heimat,Anfang,Aufbruch. Ein Zeitzeugnis über eine Kindheit und Jugend in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Eintritt frei Freitag,den 24. Juni 2011,20.00 Uhr Galerie F 92 Nachbarschaftshaus Fehrbelliner Str. 92 10119 Berlin Ein Spaziergang durch die Kieze Prenzlauer Berg und Mitte mit Informationen zu den Themen Mietsteigerung,Privatisierung,Verdrängung und Kommerzialisierung auf hohem Niveau. In den vergangenen 20 Jahren hat die Gegend um den Rosenthaler und den Teutoburger Platz einen kompletten Wandel vollzogen. Ca. 80 Prozent der Bewohner/innen hat sich ausgetauscht. Die wenigen unsanierten Gebäude und Hausprojekte dienen mittlerweile als Kulisse für Fotoshootings von Lifestyle Magazinen. Immobilienspekulationen,Luxussanierungen und eine auf auf privatwirtschaftliche Interessen ausgerichtete Stadtentwicklungspolitik führten zu einer massiven Verdrängung weniger betuchter Einwohnerinnen und Kleingewerbe. Ein Hotel jagt das nächste Hostel und eine Galerie präsentiert teure Kunst neben der Edelboutique,die Schlüpfer für schlappe 100 Euro anpreist. Von dem früheren Alltag und Leben rund um den Rosenthaler Platz ist nicht mehr viel übrig. Das „Erscheinungsbild“ ist geprägt durch Massen an Touristen und eine wohlsituierte Anwohnerschaft,die in überteuerten Cafés ihren Latte schlürft. 
Auf unserem Spaziergang liefern wir Einblicke und Hintergründe in die verfehlte Stadtentwicklungspolitik,zeigen Beispiele für Verwandlung und Verdrängung,besuchen Projekte,die sich gegen den Trend stemmen und beenden den Rundgang bei lecker Kaffee und Kuchen,um sich in netter Umgebung auszutauschen. Kiezspaziergang durch die prenzlige Mitte am 26.Juni 2011 ab 14:00 Uhr Treffpunkt:Auguststr. Ecke Kleine Hamburger Straße 2 bis 3 Stunden,anschließend Kaffee und Kuchen Kiezgruppe Mitte/Prenzlauer Berg Emailkontakt:kiezen@riseup.net Heute ist in der Fehrbelliner Straße 92 das Nachbarschaftszentrum untergebracht. In der DDR wusste man nur,dass dort mal ein Kindergarten war. Vergessen – verdrängt – die Geschichte des jüdischen Kinderheims:Vor dem 1. Weltkrieg gegründet für arme Familien,bis die Nazis 1942 fast alle Kinder und Erzieher in Auschwitz ermordeten. Regina Steinitz hat überlebt. Sie ist aus Israel nach Berlin gekommen,um die Namen der anderen Kinder dem Vergessen zu entreißen. Die deutsch-polnische Kultursendung “Kowalski und Schmidt”hat ein kleines Video über den Besuch von Regina Steinitz und die Verlegung von Stolpersteinen für die besten Freundinnen von Frau Steinitz produziert. Kowalski und Schmidt: Gegen das Vergessen Die Morgenpost berichtet heute,dass der Pfefferberg als Standort für die temporäre Kunsthalle BMW-Guggenheim-Lab im Gespräch ist. Das Guggenheim-Lab versteht sich als mobiles Laboratorium,geplant sind Vorträge,Diskussionen und Workshops zum Leben in der Großstadt. Eine vom japanischen Architekturbüro Bow-Wow entworfene Kunsthalle wird zuerst im August 2011 in New York aufgebaut. Im Frühjahr 2012 erfolgt der Abbau in den USA und der Aufbau in Berlin,bevor die Halle ein halbes Jahr später nach Asien weiterzieht. Die Morgenpost schreibt:“Neben einem Grundstück an der Kastanienallee,auf dem sich ein Parkplatz befindet,war auch das Areal am Pfefferberg an der Schönhauser Allee in die engere Auswahl für das Kunstprojekt gerückt. Dort ist das Architekturforum Aedes ansässig. Es gilt als wahrscheinlich,dass sich die New Yorker für diesen Standort entscheiden.” Morgenpost:Guggenheim zieht nicht an die Kastanienallee 
Sprühschablonenarbeit in der Fehrbelliner Straße. Über 20 Unternehmen in Berlin stellen Sammelcontainer für Altkleider auf. Angeblich kommen so pro Container etwa 3.500 Kilo Kleidung pro Jahr zusammen.
Die Fehrbelliner Straße scheint besonders attraktiv für die Altkleidersammler zu sein,gerade wurde eine neue Blechkiste an der Ecke Fehrbelliner und Christinenstraße abgeworfen. Damit befinden sich auf dem weniger als 500 Meter langen Abschnitt der Fehrbelliner Straße zwischen Invalidenstraße und Christinenstraße insgesamt acht Altkleidercontainer. Der letzte Kleidercontainer wurde von der Firma Mettex aufgestellt. Die Firma hat in Berlin 200 Container – laut Eigenangaben für einen guten Zweck. Nach Angaben des Geschäftsführers von Mettex landen rund 30 Prozent der Kleider im Kinder- und Jugendzentrum Schalasch-Ost in Marzahn,der Rest werde international weiterverkauft. Das Magazin Zitty fragte im Zentrum Schalasch-Ost nach. Dort heißt es,Mettex überweise jeden Monat 100 Euro. Zweimal habe es auch Sachspenden gegeben. | |
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