Leute am Teute

Anwohnerverein “Leute am Teute” am Teutoburger Platz in Berlin Prenzlauer Berg

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Archive for Geschichte

Patenschaften für Stolpersteine - werde Patin/ Pate!

Wer kennt sie nicht, die messingfarbenen Steine, die auf vielen Gehwegen zu finden sind. Sie machen uns aufmerksam auf die Schicksale ehemaliger Bewohner/innen, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Sie sind Teil unseres Alltag geworden und erinnern uns auch daran, dass Vergleichbares nie wieder passieren darf und wir alle dafür gefordert sind.
Damit die Stolpersteine [...]

20 Jahre Hausbesetzungen in Ostberlin

Jetzt am Samstag: “20 Jahre Berliner Linie”
Straßenfest ab 14 Uhr in der Kleinen Rosenthaler Straße (Mitte)
20. Geburtstag des Hausprojekts Linie206
Es gibt: Kaffee, Kuchen, Vokü, Filme, Siebdruckworkshop, Flohmarkt

Und dann am Sonntag: Veranstaltung der North East Antifascists ab 12 Uhr im Platzhaus Teute
Mit nahrhaftem Brunch und einer Doku-Filmreihe (ehem. besetzte Häuser in Ost- und Westberlin)
Bei Wind&Regen im [...]

Leben im Problemkiez

Frau B. erzählt, wie schrecklich ihr Berlin erschien, schmutzig, unfreundlich, endlos die Zeit in dem winzigen Häuschen zu fünft, wie sie bei der KWV* um eine Wohnung gekämpft hat und nach zwei Jahren beide Seiten etwas gewonnen hatten: Frau B. eine Ausbauwohnung und die KWV eine Mitarbeiterin. Ich habe ihnen gesagt, ich würde es besser [...]

Kiezgeschichten

Kann nicht eine oder einer von euch den Videorecorder anwerfen und Kiezgeschichten für uns aufnehmen? Kiezgeschichten ist eine siebenteilige Produktion des DDR-Fernsehens von 1987 und wurde in unserer unmittelbaren Nachbarschaft abgedreht. Es wäre gewiss schön, die Serie einmal gemeinsam im Platzhaus zu sehen und herauszufinden, wie sich das Wohngebiet in den letzten zwanzig Jahren verändert [...]

Kurze Geschichte des Pfefferbergs

1841 Der bayerische Braumeister Joseph Pfeffer kauft ein Grundstück an der Allee nach Pankow, die im gleichen Jahr umbenannt wird in Schönhauser Allee.
1842 Die erste Brauerei auf dem Gebiet des heutigen Bezirks Pankow wird errichtet und Bairischbier-Brauerei Pfeffer genannt. Zuerst entstand ein kleines unterkellertes Brauhaus und ein Biergarten mit hölzernen Lauben.
1851 Eigentümerwechsel. Der Braueigner heißt [...]

Überleben im Heizungskeller der Katholischen Kirche in der Fehrbelliner Straße

Als die nationalsozialistische Vernichtungsmaschinerie immer perfekter wurde, gab es für viele Juden nur die Alternative, sich entweder abholen zu lassen oder unterzutauchen. 6000 Berliner tauchten ab und wurden zu “U-Booten”. Nur rund 1400 von ihnen überlebten den Holocaust.
Einer von ihnen hieß Erich Wolff und hat die Nazizeit im Heizungskeller der Katholischen Kirche in der Fehrbelliner [...]

Sonntag Stadtteilgeschichte/n am Teute

Es sei nochmal in Erinnerung gerufen: Am Sonntag ist was los auf dem Teute! Und zwar gibt es viele verschiedene Einsichten in die Kiezgeschichte rund um den Teute zu gewinnen:

14:00 Uhr // AUFTAKT auf dem Teutoburger Platz
14:30 – 18:00 Uhr // ERZÄHLTISCHE
Jüdisches Leben im Stadtteil | Frauengeschichte im Stadtteil | Fronleichnamsprozessionen um den Platz | [...]

Die wahren Hintergründe hinter den Abrissen…

…in der Linienstraße 216/217, nun aufgedeckt vom Club der polnischen Versager:

Der Bergbau-Ingenieur Bedrzych Smetana berichtet, warum er die alten Gemäuer abtragen ließ und wofür die wertvollen Steine gebraucht werden. Nebenbei gibt es etwas Nachhilfe in Berlinischer Heimatgeschichte.

Neue Stolpersteine vor der Christinenstraße 35

Ruth und Brigitte, zwei kleine Kinder, die im Eckhaus Christinenstraße / Lottumstraße gewohnt haben und in den Kindergarten des Jüdischen Kinderheims in der Fehrbelliner Str.92  gegangen sind. - Ihr kurzes Leben endete in Auschwitz.
Diese kleinen Mädchen, nicht älter als 5 und 7 Jahre, sind verraten, verschleppt und ermordet worden. Kein Schutz, keine Erbarmen, kein Grab.
Das [...]

Rund um den Teute

Stadtteilgeschichte & Geschichten

Malerei, Grafik und Fotografie
Rainer Ahrend, DS Allen, Manfred Butzmann, Regina Conrad, Robert Conrad, Andreas Fasbender,
Antje Fretwurst-Colberg, Peter Fritz, Harald Hauswald, Peter Heyn, Andres Kilger, Klaus Killisch,
Konrad Knebel, Michael Kutzner, Helga Kurzchalia, Rolf Lindemann, Monika Meiser, Hans Mendau,
Roland Neumann, Gisela Neumann, Gerhard Oschatz, Sabine Peukert, Barbara Putbrese, Petra Schramm,
Gerd Sonntag, Max Stock, Ursula Strozynski, Silka Teichert, [...]

“Ich wundere mich, dass keiner Farbbeutel wirft”

Mit leichter Verspätung möchte ich auf ein langes und sehr interessantes Interview in der taz vom vergangenen Montag hinweisen. Auf einer Doppelseite wird der ehemalige Baustadtrat von Prenzlauer Berg Matthias Klipp befragt.
“taz: Nach der Wende waren Sie Baustadtrat in Prenzlauer Berg. Der WBA wurde als Initiative “Wir bleiben alle” wiedergegründet. Trotzdem gilt der Bezirk heute [...]

Der Naziüberfall auf die Zionskirche

Am 17. Oktober 1987 gab es in der Zionskirche ein Konzert der Westberliner Band “Element of Crime” und der DDR-Punkpand “Die Firma”. Während der Veranstaltung, die von 2000 Personen besucht wurde, stürmten etwa 30 Skinheads aus der rechten Szene der DDR die Kirche und verletzten Konzertbesucher schwer. Dieser Vorgang ereignete sich unter den Augen der [...]

Das Platzhaus früher und heute

Zwei Photos aus etwa der gleichen Perspektive. Das ältere Foto wurde vermutlich in den Sechziger Jahren geschossen, vielleicht auch noch später. Es zeigt das Platzhaus, das als Trafostation diente und dessen originale Dachkonstruktion durch ein Flachdach ersetzt wurde. Zwei der drei Torbögen sind vermauert, im Bogen ganz rechts befindet sich der Eingang zum Traforaum. Auf [...]

Gebäudeschäden nach 1945 um den Teutoburger Platz

Der unten abgebildete Kartenausschnitt zeigt die Gebäudeschäden rund um den Teutoburger Platz am Ende des Zweiten Weltkriegs. Totalschäden sind tiefblau gekennzeichnet, eine hellblaue Fläche zeigt beschädigte Häuser. Zuerst einmal ist auffällig, dass die Schäden in unmittelbarer Nähe des Platzes sehr gering ausfallen. Am Teutoburger Platz selbst sind nur das Eckhaus Fehrbelliner Straße und Templiner Straße [...]

Lottumstraße

Die Lottumstraße verläuft von der Schönhauser Allee bis Choriner Straße. Seit dem 25.8.1860 wird die Straße nach dem preußischen Kriegsminister Carl Friedrich Heinrich von Wylich und Lottum genannt, weil sie auf seinem Grundbesitz angelegt wurde.
Luise Berlin schreibt über den Namensgeber: “Ihm mangelte es allerdings an militärischem Talent, seine Stärken waren Organisation und Logistik. Er leitete [...]

Kommentare

  • Patenschaften für Stolpersteine - werde Patin/ Pate!: Georg Zenker Ettaler Str. 10 10777 Berlin Guten Tag, ich fühle mich seit dem Setzen des Stolpersteines vor unserem Haus im Jahr 2005 als dessen "Pate" und auch für einige Stolpersteine in der Nähe unserer Wohnung. Gelegentlich putze ich benachbarte Stolpersteine, z. B. in der Bamberger -, Regensburger- oder Welser Straße. Zwei Steine in der Regensburger Straße sind schon regelmäßig sauber geputzt. Georg Zenker, Berlin Wilmersdorf
  • Choriner Straßenfest. Heute. Jetzt.: Das Fest war richtig toll. Vorallem der Wasserspaß für groß und klein und die Live- Musik. Danke an die Organisatoren und Helfer für das schöne Fest!
  • "Choriner Höfe": Kein feines Leben für Nachbarn: Hallo mats, ist dir schonmal aufgefallen, dass über die Hälfte der Bevölkerung eben kein Vermögen aufhäufen kann und keine Perspektive dazu hat? Weil die Leute eben so über die Runden kommen, vielleicht auch noch Schulden mit sich herumschleppen, auf jeden Fall angesichts ihrer Einkommen keinen großen Sprünge machen können. Eigentumswohnungen bei den üblichen Preisen sind ein Privileg der Mittelschicht (und aufwärts). Wer da nicht dazu gehört, hat das Nachsehen. Und ist dir offenbar schnurzpiepe.
  • Patenschaften für Stolpersteine - werde Patin/ Pate!: Guten Tag, ich bin gern bereit, einige der Stolpersteine in der Nähe meines Wohnorts ( Calvinstr. 10557 Berlin) zu hüten und bei Bedarf auch zu putzen. Bei Interesse 030 39881178 Irmela Körner
  • Trauriger Teute: Hallo, danke für die tollen Artikel! Die sind alle sehr interessant. Ich werde ab jetzt demnächst mal öffters vorbeischauen. Freue mich schon auf deine nächsten Artikel. Bis danne. Freundliche Grüße Bernhard Babbe
  • "Choriner Höfe": Kein feines Leben für Nachbarn: Wenn euch kleine Wohnungen fehlen, warum kauft ihr denn keine in den Choriner Höfen? Sind dort doch reichlich und günstig zu haben. Wer einen halbwegs normalen Job hat, kann doch so eine Immobilie locker finanzieren. Gerade bei den billigen Zinsen. Kleine Wohnungen gab/gibt es dort doch schon ab ca. 150.000 Euro. Für das Geld bekommt man in Hamburg, Stuttgart, München usw. nicht mal den Grundstücksanteil bezahlt. Die Monatsrate liegt da vielleicht bei 600 bis 700 Euro. Fast geschenkt!
  • Wir bleiben Alle 1992: danke für den film
  • Fehrbelliner 90 ganz fleckig: Die Beiträge auf dieser Seite sind Dialektik für den Schulunterricht. Fragt doch mal die irren Millionäre und alten Großraumwohnungsbewohner, die Geradesokünstler und Bestseller, die eben noch in der Gegend wohnten. Hups! schon weg. Und die sind nicht weg, weil ihnen Abschläge gezahlt wurden (manchen haben die etwas über die Runden geholfen), sondern weil eine vervierfachte Miete nicht zu bezahlen war. Mal abgesehen vom Ästhetischen: Farbbeutel mit entwürdigender Lebensgestaltung i.S.v. Miete hoch und Löhne runter (für die 80% der ausgetauschten Bevölkerung, die einer hier unterschlagen hat) aufzurechnen ist Tagesschau. Gute Nacht, Prenzlauer Berg Morgen ist ein anderer Tag
  • Randale am Platzhaus: doof sowas
  • Erster Teutesubbotnik 2010: Toller Einsatz! Sieht jetzt wieder viel sauberer und einfach schöner aus!
  • Fehrbelliner 90 ganz fleckig: auweia ist das hier schlimm. jetzt muss man also eigentlich aus berlin wegziehen, um das zu finden, was man hier mal gesucht hat.. "farbbeutelanschläge" von pseudoweltverbesserern auf niedrigenergiehäuser. da fällt einem ja wirklich rein garnichts mehr zu ein. sinn ade..
  • Neue Bäume in Schwedter und Christinenstraße: Spitze ich hoffe doch das die Strasse später noch schöner aussehen wird.
  • Kurze Geschichte des Pfefferbergs: "Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte". Ich finde, das trifft es hier ganz gut. Gesagt hat das übrigens Albert Einstein.
  • Subbotnik auf dem Teute: Der Leute am Teute e.V. (damals noch Bürgerinitiative Teutoburger Platz) hat vor einigen Jahren einen Nutzungsvertrag mit der Stadt abgeschlossen, in dem steht, dass wir uns im gewissen Maße um den Platz kümmern. Im Gegenzug stellt uns die Stadt das Platzhaus auf dem Teute zur Verfügung und bezahlt auch die Unkosten. Ich denke das ist ein vertretbarer Deal. Ansonsten finde ich es auch nicht richtig Anwohner und 1 Eurojobber für solche Arbeiten dauerhaft einzusetzen.
  • Subbotnik auf dem Teute: So muss das sein. Keiner brauch sich mehr zu beschweren, wenn Grünanlagen in Berlin nicht ordentlich aussehen. Es helfen einfach alle Bewohner dieser Stadt mit und räumen auf. Ich freu mich.
  • BSDSS: Sehr lustig dieser Brötchen äh Verzeihung Schrippentest. Leider wird es immer schwieriger in diesem Bereich gute Qualität zu finden. Denn auch bei vielen Bäckereien sieht es ja vorne traditionell aus und hinten werden trotzdem fertige Teiglinge in den vorgeheizten Ofen geschoben. Den Drucktest muss ich mir aber mal merken...stellt sich nur die Frage was meine Mitmenschen sagen, wenn ich nächsten Samstag erst mal alle Schrippen plattquetsche...
  • 349 Öre sind nicht genug - jetzt Nachzahlung sichern!: Hallo Michelle, fürs RSS-Abo gibt es den kleinen orangenen Knopf in der rechten oberen Ecke.
  • 349 Öre sind nicht genug - jetzt Nachzahlung sichern!: Sehr interessanter Beitrag welchen du da verfasst hast. Endlich hab ich das gefunden was ich gesucht hatte. Ich wuerde auch gerne den RSS Feed von deinem Blog abonieren aber leider finde ich diesen nicht. Wo muss ich denn danach suchen?
  • Ausstellungseröffnung "Gegenentwürfe": Im Tagesspiegel gibt es einen Bericht über die "Gegenentwürfe"-Ausstellung: Der Wende auf der Spur
  • Fleischtempel auf dem Pfefferberg: ich mag the smith