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In den nächsten Tagen wird das Museum für Architekturzeichnung in der Christinenstraße 18 a eröffnet. Eigentümer des privaten Museums ist die Tchoban Foundation des in Berlin und Moskau lebenden und arbeitenden Architekten Sergei Tchoban. Die erst 2009 gegründete Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den talentierten Architektennachwuchs in der klassischen Ausbildung des Zeichnens zu fördern und ihm die beachtliche Sammlung des Stiftungsgründers zum Studium zur Verfügung zu stellen.
Im Museum werden jährlich drei Ausstellungen präsentiert. Diese beinhalten sowohl Exponate aus der eigenen Sammlung als auch Leihgaben internationaler Kooperationspartner, wie z. B. des John Soane‘s Museums, der Ermitage, der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris, die im Gegenzug Ausstellungen der Tchoban Foundation in ihren Räumen präsentieren.
In der Premierenausstellung vom 04.06. bis zum 31.08.2013 werden fünfzehn Zeichnungen des „Paestum-Zyklus“ Piranesis aus der Sammlung des Sir John Soane‘s Museum erstmals außerhalb Londons gezeigt. Nach der vielbeachteten Präsentation in London eröffnet die Ausstellung das Museum für Architekturzeichnung der Tchoban Foundation am Berliner Pfefferberg und wandert Anfang 2015 ins Morgan Library & Museum, New York.
Das Museum ist ab Dienstag, den 4. Juni 2013, für das Publikum geöffnet.
Öffnungszeiten sind:
Montag bis Freitag 14-19 Uhr
Samstag 13-17 Uhr.
Gruppenbesichtigungen erfolgen nach Voranmeldung.
Telefonnummer: 030 437 39 090
email: mail@tchoban-foundation.de
Eintritt: 5 Euro/ermäßigt: 3 Euro
Museum für Architekturzeichnung
Update: Presseresonanz
archiportale.com: Berlino inaugura il Museum for architectural drawings
architetti.com: Il Museo del Disegno Architettonico di Berlino, di studio Speech
detail.de: Sprechende Hülle: Tchoban-Stiftung in Berlin
Tagesspiegel: Locker aufgetürmt
Berliner Zeitung: Die Zeichnung wird Bau
BauNetz: Gebrauchsspuren erwünscht – Eröffnung des Museums für Architekturzeichnung Berlin
Berliner Morgenpost: Star-Architekt Tchoban schafft einer Kunstform ein Museum
Neue Zürcher Zeitung: Tanzende Betonkuben
Unter dem Pfefferberg befindet sich ein 2 600 Quadratmeter großer Keller auf verschiedene Etagen, der früher als Lager der Brauerei Pfeffer genutzt wurde. Jahrzehntelang wurde dieser Keller nicht verwendet, stand teilweise unter Wasser. Nach einer langwierigen Sanierung und Trockenlegung war der Keller für viele Verwendungszwecke im Gespräch. Mal war ein Lichtmuseum geplant, dann wieder ein Wellnessareal. Zuletzt hieß es, eine chinesische Galerie plane dort eine unterirdische Galerie, eine Investorengruppe aus Hongkong habe den leer stehenden Keller gekauft.
Die Märkische Allgemeine will nun erfahren haben, dass hinter den chinesischen Plänen auf dem Pfefferberg Ai Weiwei steckt. Die Zeitung zitiert Michael Pauseback von der Galerie Akira Ikeda: “Zunächst hatte es von der Firma geheißen, sie würde die Räume irgendeinem Künstler großzügig zur Verfügung stellen. In Wahrheit steckte hinter der ganzen Sache Ai Weiwei”, sagt Pauseback.
Märkische Allgemeine: Chinesischer Künstler Ai Weiwei baut 2600-Quadratmeter-Atelier in Berlin
Samstag, den 25.05. von 10-17 Uhr
Schreibwerkstatt: Biografien zu verlegten Stolpersteinen schreiben
Gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Berliner Stolpersteine (www.stolpersteine-berlin.de) laden wir alle Stolperstein-Pat/innen und Interessierten zu einem eintägigen Workshop ein, in welchem es um das Verfassen von Biografien zu verlegten oder zukünftig zu verlegenden Stolpersteinen gehen wird.
Die Inschriften auf einem Stolperstein verdeutlichen mit den Geburts- und Todesdaten sowie den Deportations- und/oder Inhaftierungsstationen die markantesten Etappen nationalsozialistischer Verfolgung. Doch viele andere Facetten des Lebens bleiben ungenannt. Will man eine Biographie schreiben, die nicht auf rudimentäre Angaben aus nationalsozialistischen Akten reduziert bleibt, gelingt dies häufig nur mit der Unterstützung von Angehörigen. Doch wie nähere ich mich meinem Text? Welche rhetorischen Mittel lassen sich dafür nutzen? Auf welche Literatur greife ich zurück? Die Schreibwerkstatt versucht Anregungen zu geben und einen Austausch in der Gruppe zu ermöglichen.
Anmeldung erforderlich!
Bitte wenden Sie sich an Frau Dr. Silvija Kavčič (Leiterin der Koordinierungsstelle Stolpersteine) unter: kavcic@stolpersteine-berlin.de
Dienstag, den 28.05 um 18.30 Uhr
Informations- und Gesprächsveranstaltung zur Verlegung eines Stolpersteins in der Fehrbelliner Straße 3
Vorbereitend zu der Stolpersteinverlegung von Theresa Zlotnicki, die in der Fehrbelliner Straße 3 wohnte und 1942 nach Treblinka deportiert und dort umgebracht wurde, wollen wir alle Stolperstein Pat/innen und Interessierte ins Nachbarschaftshaus einladen, um mehr über die Geschichte von Theresa und ihrer Familie zu erfahren.
Donnerstag, den 06.06.
Verlegung eines Stolpersteins für die 1942 deportierte und in Treblinka ermorderte Theresa Zlotnicki
An diesem Tag werden von dem Künstler Herrn Gunther Demnig berlinweit insgesamt 16 Stolpersteine für die Familienangehörige der Familie Zlotnicki und Rosen vor ihren jeweiligen Wohnhäusern verlegt und der Öffentlichkeit übergeben. Die Nachkommen der Familie werden mit drei Generationen zwischen 20 und 72 Jahren aus Israel zu der Zeremonie anreisen. Weitere Informationen finden sie auf der Homepage der Koordinierungsstelle Berliner Stolpersteine (www.stolpersteine-berlin.de).
Für die Verlegung des Stolpersteins wird um Spenden gebeten. (Kontoangaben: Aktives Museum – Stolpersteine; Kontonummer: 1901 632 75; Berliner Sparkasse BLZ 100 500 00; Verwendungszweck: Spende für Stolpersteine Familie Zlotnicki/ Baygan/ Prenzlauer Berg)
Freitag, den 07.06. um 10 Uhr
Gedenkveranstaltung für Theresa Zlotnicki
Das Nachbarschaftshaus möchte an diesem Tag eine kleine Gedenkveranstaltung für Theresa Zlotnicki organisieren, an der auch die Nachkommen ihrer Familie aus Israel teilnehmen werden. Wir würden uns freuen, wenn sich Interessierte bei uns melden, die diese Gedenkveranstaltung mit einem musikalischen Beitrag unterstützen würden.
Am Freitag, dem 24. Mai 2013 und am Mittwoch, dem 29. Mai 2013 können Theaterfreunde die Wiederaufführung des Stücks “Emil und die Detektive” von Erick Kästner im Mehrzweckraum der Grundschule am Teutoburger Platz erleben. Es spielt die Theater AG der Klasse 5+6.
“Emil und die Detektive” von Erich Kästner
Zeit: Freitag 24.5. 2013 um 18 Uhr und
Mittwoch 29.5. 2013 um 15:00 Uhr
Ort: Grundschule am Teutoburger Platz
Templiner Str. 1-3
10119 Berlin
Mehrzweckraum im Erdgeschoss
Eintritt: Kinder: 2.- Euro, Erwachsene 3.- Euro
Wer nicht konfirmiert ist, ehe er konfirmiert wird, der wird nicht konfirmiert, wenn er konfirmiert wird.
(Pastor Harms)
Ein paar Infos zur Linie 206. Seit der Besetzung 1990 gibt es in der Linienstraße 206 ein lebendiges, politisches Wohnprojekt, die Linie 206. In den vergangenen 22 Jahren gab es immer mal neue Eigentümer_innen, die versuchten, mit dem Haus Profit zu machen.
Frank Wadler und Bernd-Ullrich Lippert haben das Haus 2010 gekauft und versuchen nun, die Nutzer_innen und Bewohner_innen des Hausprojektes rauszuschmeißen. Es wird vermutet, dass ein weiterer unnützer Luxusbau oder Eigentumswohnungen entstehen sollen. Wadler und Lippert verweigern jeglichen Kontakt zu den Bewohner_innen. Stattdessen trudelten Kündigungen für einzelne Wohnungen ein und vor kurzem haben die Besitzer einen Antrag auf Räumungsklage für eine Wohnung gestellt. Diese erste Klage wurde am 27. März vom Gericht abgewiesen; die Lippert & Wadler GbR hat jedoch bereits Berufung gegen dieses Urteil eingelegt.
KeineR der Eigentümer_innen hat etwas in das Haus investiert. KeineR hat sich um den Erhalt dieses schönen Einzelbaudenkmals in Berlin-Mitte gekümmert, außer den Nutzer_innen selbst! Zweimal bereits haben sie versucht, das Haus zu erwerben und somit endlich, wie bei der Besetzung 1990 gedacht, dem Immobilienmarkt dauerhaft zu entziehen. Beide Male verkauften die Eigentümer_innen kurz vor einer Einigung an andere Interessenten, die sich beide Male als der Hausgemeinschaft gegenüber feindlich-eingestellt herausstellten und das Projekt zerstören wollten. Bisher hat jedoch der Widerstand der Linie 206 und der ihrer Freund_innen und Sympathisant_innen ein Ende des Projekts verhindert.
Die Bewohner_innen wollen die Linienstraße 206 dauerhaft als selbstverwaltetes Projekt dem Immobilienmarkt entziehen und sichern. Sie sind bereit dafür für das Haus einen fairen Preis zu bezahlen. Wohnen muss, solange es nicht umsonst und dies selbstverständlich ist, bezahlbar bleiben und der Immobilienmarkt und seine verquere Logik soll Menschen nicht vorschreiben dürfen, wer wo wohnen kann! Die Linie 206 ist mit ihrer Situation nicht alleine, so wie ihnen geht es vielen in Berlin und immer mehr Städten in Europa. Eine Welt, in der Wohnraum eine Ware ist und in der Menschenleben weniger Wert haben als der Eigentum einiger wenigen, wird immer massenhaft Ausschlüsse produzieren. Dagegen setzen wir auf eine solidarische Welt, in der Wohnraum keine Ware ist und die Häuser denen gehören, die drin wohnen.
Der erste Mai liegt schon länger zurück, dennoch wollen wir zwei/drei schöne Fotos vom Angrillen und Musikmachen auf dem Platz posten.

Weitere Fotos nach dem Klick.
Continue reading Rückblick auf den ersten Mai
Der Schülerladen KOMET e.V. ist eine Elterninitiative zur Nachmittagsbetreuung von Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Teutoburger Platz. Hier werden seit zehn Jahren 30 Schülerinnen und Schüler gegenüber von der Schule in einer Ladenwohnung von drei bis vier Erziehern in einer familiären Atmosphäre nachmittags betreut.

Von Ahne
Heiß her geht es zur Zeit ja mal wieder um die so genannte Schwabenfeindlichkeit der Berliner. Jemand hat in der Nähe der Synagoge in der Rykestraße “Kauft nicht beim Schwab’n” an eine Hauswand geschrieben und seit Monaten soll angeblich ein Flugblatt kursieren, wo die Separierung von Schwaben (unter anderem) im Prenzlauer Berg gefordert wird. So weit, so schlimm. Dass diese Nähe zur Agitation der Nazis gegen Juden unbewusst besteht, kann mir niemand erzählen. Die Frage muss gestellt werden, ist das nur die Spitze eines Eisberges? Und da wage ich es zu widersprechen. Schwabenfeindliche Sprüche an Häuserwänden gibt es seit Längerem im Prenzlauer Berg, “Tötet Schwaben”, “Schwaben raus”, “Schwabe verpiss dich”, sie sind aber fast alle , ablesbar an der Handschrift, von ein und demselben gefertigt worden, das Kürzel “TSH” prangt oft über oder unter dem Schriftzug. Ob das nun “The Schwaben Hasser” oder “The Schwaben Hater” oder doch “Torsten-Stefan Hummelbär” heißt, weiß ich nicht, ist mir aber auch Wurscht. Ich denke er ist ein ziemlich verwirrter Schwachkopf, könnte natürlich auch eine Sie sein, aber es fällt mir schwer daran zu glauben. Das Flugblatt dagegen, wie auch die Spätzleattacken gegen das Kollwitz-Denkmal und die symbolische Umbennung diverser Straßen in Gässle etc. scheinen mir eher aus einer anderen Ecke zu kommen, nämlich von Leuten, welche die Schwabenfeindlichkeit satirisch auf ‘s Korn nehmen wollen. Durchaus lustig, wie im Falle der Nudeln, sarkastisch-böse im Falle des Flugblattes. Hintergrund des Bashings von Schwaben war ja mal die Gentrifizierung des Prenzlauer Bergs, die Verdrängung von einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen durch Mietsteigerung und Zuzug von Besserverdienenden aus Schwaben aber genauso aus Köln, Kanada oder Karlshorst gewesen. “Der Schwabe” stand dabei nie für die Schwaben sondern für “Den Reicheren”. Mittlerweile ist der Prenzlauer Berg vollständig gentrifiziert. Langweilig, sauber, kinderfreundlich. Menschen, die um die Urbanität Berlins besorgt sind, müssten eigentlich fordern, dass “Schwaben” nach Prenzlauer Berg ziehen, um andere Stadtteile noch ein Weilchen zu schonen. Eine wirksame Maßnahme gegen Gentrifizierung und Fremdenfeindlichkeit wäre übrigens der Bau von Asylbewerber- und Obdachlosenwohnheimen sowie Sozialwohnungen inmitten prosperisierender Stadtteile, jedoch bringt das ja kein Geld, die baut man weiterhin lieber am Stadtrand, dort wo sich die Probleme ohnehin ballen.
Dieser Artikel erschien ursprünglich bei Ahne International. Dank an Ahne für das Okay, den Beitrag hier zu posten.
Ahne: Schwaben, find ick jut
Am 7.5. findet ab 16 Uhr findet im Baiz ein Büchertisch statt. Das heißt es werden Bücher verschenkt bzw. kann man selber seine Bücher mitbringen. Mit Anmeldung im Baiz, wenn man Bücher mitbringt. Das Kneipen-Kollektiv befindet sich in der Christinenstraße / Ecke Torstraße.
“Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wurde eine 46-jährige Mieterin gestern Nachmittag nach einem Wohnungsbrand in Prenzlauer Berg in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau bemerkte gegen 17 Uhr den Brand in ihrer Wohnung in der Choriner Straße und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer, welches vermutlich durch einen technischen Defekt entstanden war. Die beiden 16 und 18 Jahre alten Kinder blieben unverletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.”
Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0999 vom 22.04.2013 – 08:25 Uhr
Wenn ein Spielgerät auf dem Kinderspielplatz des Teute beliebt ist, dann ist es die Nestschaukel, immer umlagert von mehreren Kids. Seit dem letzten Herbst wurde sie von vielen Kindern schmerzlich vermisst. Nun ist die beliebte Schaukel wieder da und wird eifrig genutzt.

Wann: Mittwoch 24. April 2013 von 15:00 bis 18:00 Uhr
Wo: Platzhaus am Teutoburger Platz
Wer: Von Kindern für Kinder & andere
Bitte anmelden unter: 0176 20603131 – Ulla Bräunlich
0163 1520346 – Heiner Huntemann
Bei Dauerregen fällt der Trödelmarkt leider aus!
Standmiete: ein Kuchen

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn wurde der Platz von vielen Anwohnern geputzt, vielen Dank an die Mithelfer!

Unterstützergruppe BAIZ bleibt! bei Facebook.
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