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Kämpfende Hütten –Urbane Proteste in Berlin von 1872 bis heute

Liebe FreundInnen der MedienGalerie,liebe verdi-KollegInnen,sehr geehrte Damen und Herren,

das Thema Mieten und MieterInnenproteste ist aktueller denn je! Wir freuen uns deshalb sehr,die Wanderausstellung „Kämpfende Hütten –Urbane Proteste in Berlin von 1872 bis heute“am 09. Juni 2016 um 18 Uhr in der ver.di-MedienGalerie zusammen mit dem AutorInnenkollektiv eröffnen zu können.

Zur Eröffnung wird uns das Weber-Herzog-Musiktheater mit seinem Programm „Friede den Hütten,Krieg den Palästen“begleiten. Wir mischen uns ein und zeigen diese sehenswerte Ausstellung bis kurz vor den Abgeordnetenhauswahlen am 18. September 2016. Wir weisen heute schon darauf hin,daß es am 07. Juli 2016 um 19 Uhr eine Veranstaltung mit dem Bündnis Zwangsräumungen verhindern und am 08. September 2016 um 19 Uhr eine Veranstaltung mit Benedict Ugarte-Chacón geben wird. Sie und Ihre FreundInnen,NachbarInnen und KollegInnen sind herzlich eingeladen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Galerie bis 09. September 2016 zu sehen.

ACHTUNG:In den Sommerferien bleibt die Galerie an Dienstagen geschlossen!

Öffnungszeiten
Montag und Freitag 14 –16 Uhr
Dienstag 17 –19 Uhr
Donnerstag 14-19 Uhr
Eintritt frei

MedienGalerie Berlin
ver.di Berlin-Brandenburg
Fachbereich Medien,Kunst und Industrie
Dudenstraße 10,10965 Berlin
U-Bhf Platz der Luftbrücke,Bus 104
Telefon 030 8866 5402

www.mediengalerie.org

Kinderflohmarkt am Teute

Endlich wieder Kinderflohmarkt am Teute!
Bringt mit,was ihr nicht mehr braucht,andere aber um so mehr!
Einsatz pro Stand:ein (gerne selbst gebackener) Kuchen:)
Tische stellen wir zur Verfügung!
Bitte vorher anmelden unter:nicole.wilden@yahoo.de oder hanni.lorenz@gmx.de

 

kinderflohmarkt-2016-06-09

Café Volksentscheid Fahrrad

Dieser Beitrag verändert sich bis zum 9. Juni 2016 laufend.

Käffchen trinken,Kuchen essen,die Sonne genießen und nebenbei eine Unterschrift für den Volksentscheid Fahrrad leisten. Das geht in den nächsten Tagen im Platzhaus auf dem Teutoburger Platz. Das Café Volksentscheid Fahrrad lädt alle zur Kuchenschlacht auf Spendenbasis ein. Bei Gewitter sitzt ihr gemütlich im Trockenen und wartet den Schauer ab. Leute,die einen ganzen Bogen mit sechs Unterschriften abgeben,bekommen ein Stück Erdbeertorte mit einem extra großen Löffel Schlagsahne.

Zeit:
Dienstag,31. Mai:14:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch,1. Juni:14:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag,2. Juni:14:00 bis 18:00 Uhr
Freitag,3. Juni:kein Café Volksentscheid Fahrrad
Sonnabend,4. Juni:14:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag,5. Juni 2016:kein Café Volksentscheid Fahrrad
Montag,6. Juni 2016:kein Café Volksentscheid Fahrrad
Dienstag,7. Juni 2016:14:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch,8. Juni 2016:14:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag,9. Juni 2016:14:00 bis 18:00 Uhr

Ort:
Platzhaus auf dem Teutoburger Platz (Prenzlauer Berg)
gegenüber Zionskirchstraße 75
10119 Berlin

Update 1. Juni:der begehrte Karottenkuchen von gestern ist leider aus. Dafür geht es weiter mit Erdbeertorte ohne Ende. Für morgen können wir veganen Kuchen und leckere Muffins versprechen.
Update 2. Juni:Das Versprechen „Erdbeertorte ohne Ende“konnten wir gestern nicht einhalten,die Torten waren ratzfatz weg. Heute bietet das „Café Volksentscheid Fahrrad“Apfeltorte und die berühmten Muffins von Heidrun. Her mit euren Unterschriften!
Update 3. Juni:Heute ist das „Café Volksentscheid Fahrrad“geschlossen,morgen geht´s weiter.

cafe-volksentscheid-fahrrad

Fotoausstellung im Kiezladen Zusammenhalt (Dunckerstraße14) ab 30.5.2016 // Thema:Belforter Karree

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Ab 30.05.2016 zeigt die Kiezgruppe Mitte/ Prenzlauer Berg eine Fotoschau vom Belforter Karree. Es ist eine Wanderausstellung und hing vorher in der BAIZ / Cafe Morgenrot und im Platzhaus am Teute. Sie beschreibt den Ausverkauf der Stadt und die Verdrängung aus dem Kiez anhand des ehemaligen Wohnparks Belforter Karree. Wir freuen uns,wenn ihr mal in den Kiezladen Zusammenhalt reinschaut. Die Ausstellung hängt ein paar Wochen und wir planen eine Veranstaltung zum Thema „Ausverkauf der Stadt„.
Die Kiezgruppe Mitte/ Prenzlauer Berg,unser Kontakt:kiezen @riseup.net

Kungebung für die Linie 206 ! 5.6. / 16 Uhr / Nikolassee

Kundgebung ! Die Linie 206 denen die drin wohnen!

Am Morgen des 10. Mai verschaffte sich ein Gerichtsvollzieher in
Begleitung von Polizei und einer privaten Security-Firma Zugang zu den
Wohnräumen des Hausprojekts Linie206. Anlass waren zwei Räumungstitel,
die die Eigentümer Bernd-Ullrich Lippert und Frank Wadler erwirkt
hatten. Darüber hinaus war weder der Hausgemeinschaft Linie206 noch dem
Verein Linien-Treu 206 e.V. von diesen Gerichtsbeschlüssen etwas
bekannt. Die Räumung erfolgte somit völlig überraschend und wurde erst
durch das gewaltsame Eindringen der Polizei bemerkt. Eine Person,die
sich in einem der Räume aufhielt,wurde von der Polizei nach draußen
verbracht und der weitere Zutritt zum Haus verweigert. Auch Mobiliar und
andere Gegenstände wurden entfernt.

Wir die Nachbar*innen,Freund*innen und Wegbegleiter*innen sind wütend
über diesen Angriff auf das Leben im Hausprojekt und wünschen uns
nachdrücklich den langfristigen Erhalt der Linie206 zusammen mit ihren
Bewohner*innen.

Deshalb rufen wir dazu auf,am Sonntag den 5. Juni 16.00 Uhr zum Haus
von Frank Wadler,An der Rehwiese 25 am S-Bahnhof Nikolassee zu kommen
und Wadler als einem der Eigentümer der Linie 206 die Meinung über seine
unverschämte Aktion zu sagen. Wir die Freund*innen der Linie 206 fordern
die Eigentümer,Frank Wadler und Bernd-Ullrich Lippert,dazu auf,sofort
in Verhandlungsgespräche zu treten,die den Bewohner*innen ein Leben mit
einer realistischen Wohnperspektive ermöglichen.

Die Wohnsituation in Berlin und vielen anderen Städten verschärft sich
für Viele,mehrheitlich Arme,Prekarisierte,Rentner*innen und
Migrant*innen immer mehr. Wir fordern eine soziale Wohnungspolitik,die
Menschen ermöglicht an den Orten ihrer Wahl schöne Wohnungen und Häuser
zu bewohnen.

Jede Räumung ist eine Räumung zu viel!
Eigentümer kommen,Eigentümer gehen. Die Linie206 bleibt bestehen!

Die üblichen Verdächtigen aus’m Kiez.L Bleibt

12. Juni:Stolpersteinverlegung Ida Judith Bamberger

Am Sonntag,den 12. Juni 2016 wird ein Stolperstein für Ida Judith Bamberger verlegt. Sie war die letzte Heimleiterin des ehemaligen Jüdischen Kinderheims Fehrbelliner Str. 92,in dem sich heute das Nachbarschaftshaus befindet.

Die Geschwister Ruth und Regina,die sich an ihre Heimleiterin Fräulein Bamberger gut erinnern können und ihr bis heute dankbar für ihre Fürsorge sind,kommen zu diesem Anlass aus Israel angereist.

Um 11 Uhr treffen wir uns vor dem Haus. Anschließend laden wir zu einem Zeitzeugengespräch in die Galerie ein.

Mit der Stolpersteinverlegung wollen wir auch einen Stolpersteinrundgang verbinden.
Rund um das ehemalige Jüdische Kinderheim verteil,vor den Häusern,in denen die jüdischen Kinder mit ihren Familien gelebt hatten,gibt es Stolpersteine. Darunter auch die Stolpersteine von Toscas Familie,einer weiteren Zeitzeugin,die leider nicht aus New York anreisen kann.

Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz
Fehrbelliner Str. 92 | 10119 Berlin
Tel.:030-443 71 78
Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz

Einladung zum Teutesubbotnik

Liebe Anwohner des Teutoburger Platzes,

am kommenden Sonnabend wollen wir uns wieder zum Arbeitseinsatz auf dem Teute treffen. Los geht es um zehn Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück vor dem Platzhaus oder bei Schmuddelwetter im Haus. Ab elf wird in die Hände gespuckt und der Platz verschönert. Die beiden Rasenmäher wurden vom Grünflächenamt in Schuss gebracht und stehen bereit für den ersten Rasenschnitt des Jahres. Also bis zum Sonnabend um zehn,bringt Hunger mit,der Frühstücktisch wird reichlich gedeckt sein.

Mehr Werbung am Teute

Auf dem alten Platz der Telefonzelle an der nordöstlichen Ecke des Platzes steht nun eine neue Litfaßsäule.

werbung-am-teute

Herzliche Einladung zum

Fest der NachbarInnen aus nah und fern

im Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz,

Fehrbelliner Str. 92

am Freitag,den 27. Mai 2016

15.30 –18.30 Uhr

Kreatives und Kulinarisches:

Malen,Monotypien –Drucke auf Papier für Kinder,Sandbilder,Schach,Nähen von Kinderbekleidung und Spielzeug.

Kulinarische Köstlichkeiten für Alle:  Muffins ohne Zucker,Waffeln mit Zucker,Salate und Herzhaftes…,lassen Sie sich überraschen.

Leila ist geöffnet…,viele Sachen zum Verschenken.

Wir freuen uns auf Ihr /Euer Kommen.

Theater im Platzhaus / Sonntag 22.5. / 15 Uhr Grillina und die Ameisen

clownin                      Ein Stück für Klein und Groß von 4 bis 104 Jahren.
Eintritt pro Nase:5 € Spende

Zum Stück:
Welch wundertolles Talent hat Grillina?
Können Igel tanzen?
Was will die Königin?
Und:
Wie würde die Geschichte wohl ausgehen,wenn es Ami nicht gäbe?
Ui ui ui. Ganz schön viel los in Violas Theater!
Na dann:Vorhang auf!

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Demo in der Linienstrasse

Am Dienstagabend fanden sich mehrere hundert Menschen zu einer spontanen Demonstration in der Linienstraße zusammen.

Foto:

Björn Kietzmann

Nachdem die Polizei am Dienstagvormittag Wohnungen in einem linken Hausprojekt in der Linienstraße geräumt hat,kam es am Abend zu einer spontanen Solidaritäts-Demonstration in Mitte.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich die Demonstrationen gegen 21 Uhr in der Linienstraße. Zunächst nahmen rund 100 Personen an dem unangemeldeten Protest teil,binnen einer halben Stunde wuchs die Zahl der Demonstranten auf etwa 350,so ein Sprecher der Polizei. Beamte aus zwei Einheiten sicherten die Veranstaltung. Um etwa 22.30 Uhr löste sich die Kundgebung auf,nur ein paar vereinzelte Demonstranten harrten aus.

Am Vormittag hatten Polizeibeamte einen Gerichtsvollzieher beim Räumen zweier Wohnungen im Haus an der Linienstraße 206 unterstützt. Bereits am Morgen versammelten sich hier rund 50 Sympathisanten aus der linken Szene. Der Einsatz wurde ohne Zwischenfälle gegen 13 Uhr beendet.

Das Haus Linienstraße 206 war nach der Wende besetzt worden. Nachdem das Gebäude an eine rumänische Erbengemeinschaft rückübertragen wurde,gab die Wohnungsbaugesellschaft Mitte den Besetzern Mietverträge.  Mehrmals wechselten die Eigentümer. Der neue Besitzer seit 2009,ein Steuerberater,kündigte mehreren Bewohnern. Nach langen Gerichtsverfahren erreichte er,dass die Bewohner zweier Wohnungen ausziehen mussten. Da diese sich weigerten,setzte der Besitzer beim Amtsgericht einen Räumungstitel durch. (BLZ)

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Teilräumung von Berliner Hausprojekt

Morgens um halb acht in Mitte

Polizei und Gerichtsvollzieher räumen einen Bewohner eines linken Hausprojekts. Schon kurz darauf wollen Interessenten sein Zimmer besichtigen.

Hausprojekt in Berlin

Am Tag der Teilräumung:Hausprojekt in der Linienstraße Foto:dpa

BERLIN taz | Am Dienstagvormittag steht Simon* vor dem auffälligen Altbau in der Linienstraße 206 und schaut dabei zu,wie Möbelpacker seine Sachen in einen Umzugswagen räumen. Nacheinander tragen sie Schränke,einen PC-Bildschirm und Umzugskisten aus dem Hauseingang,der von drei Polizisten bewacht wird. Aus dem Haus schallen Songs von Ton Steine Scherben. Neben dem ehemaligen Bewohner haben sich etwa 60 Menschen eingefunden,um gegen die Räumung zu protestieren.

Neuneinhalb Jahre hat der fünfzigjährige Mann in dem linken Hausprojekt gelebt,seit den Morgenstunden ist er „obdachlos“,wie er sagt. Völlig unerwartet standen kurz nach halb 8 Uhr acht Polizisten vor seinem Bett,um ihn zu räumen. Sie ließen ihm keine Zeit,seine Mitbewohner zu informieren. Neben insgesamt 25 eingesetzten Beamten waren auch Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes,einer der Hausbesitzer und ein Gerichtsvollzieher vor Ort. Sie vollstreckten den Räumungstitel für Simons Wohnung. Ein zweites Zimmer,das als Gemeinschaftsfläche genutzt wird,räumten sie nicht.

Das 1823 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Eckhaus wurde im Mai 1990 besetzt;seitdem dient es wechselnden Bewohnern als alternatives Wohnprojekt. Mitten in der schick sanierten Spandauer Vorstadt,unweit des Rosenthaler Platzes und gegenüber dem Garnisonsfriedhof,wirkt es wie eine Trutzburg aus der Vergangenheit. Aus den Fenstern hängen Transparente,von der graubeigen Fassade blättert großflächig der Putz,Parolen gegen Soldaten und Nazis und einst bunte Graffiti sind längst verblasst.

Obwohl die Besetzergeneration schon 1991 Mietverträge erhielt,ist die Situation für die heutigen Bewohner unsicher. Seit der Rückübertragung des Hauses an eine Erbengemeinschaft ist es mehrfach verkauft worden. Die jetzigen Eigentümer,die Berliner Geschäftsleute Bernd-Ullrich Lippert und Frank Wadler,kauften das Gebäude im Jahr 2010 für 600.000 Euro und kamen den Bewohnern damit zuvor,die das Haus mithilfe des Mietshäusersyndikats selbst erstehen wollten.

„Ich habe meine Miete immer gezahlt“,sagt Simon,während er kettenrauchend und mit leerem Blick das Geschehen verfolgt. Dass der Hausverein „Linientreu“ seine Miete stets zahlte,reichte den Besitzern nicht. Seit Jahren überziehen Lippert und Wadler die Bewohner mit Prozessen. Zweimal scheiterten sie mit ihren Abmahnungen und Kündigungen – die Mietverträge von 1991 haben Bestand,urteilten die Gerichte. Doch die Besitzer klagten weiter,weil diejenigen,mit denen damals die Verträge abgeschlossen wurden,längst nicht mehr in dem Haus wohnen. In Simons Fall mit Erfolg.

Obwohl es keine richtigen Wohneinheiten gibt,erschienen keine zwei Stunden nach Räumungsbeginn Interessenten für das Zimmer. Sie hatten ein Inserat im Internet gelesen,so erzählen es Bewohner und Unterstützer des Hauses wie Wenke Rottstock. Zur Besichtigung sei es allerdings nicht gekommen,sagt die Frau mit dem grün-rot gefärbten Pferdeschwanz,die sich für das Hausprojekt engagiert.

Noch während der Räumungsarbeiten hängen Bewohner Transparente aus den Fenstern:„Kein Platz für Neuvermietung“ und „Wohnungen sind vermietet“ steht auf ihnen. Ihre Botschaft:Von außen eingesetzte Mieter,die mit dem Projekt nichts zu tun haben – das kann nicht funktionieren.

Dass der Hausverein seine Miete stets zahlte,reichte den Besitzern nicht

Lippert,der sich vor Jahren einen Schlüssel zum Objekt gerichtlich erstritt,war am Dienstag mit im Haus. Nach Ende der Räumung verließ er mit Security-Mitarbeitern den Ort. Telefonisch war er für die taz nicht zu erreichen. Die Bewohner kündigten ihm gegenüber derweil auf ihrem Blog an:„Wir sehen uns vor Gericht wieder.“

*Name geändert

Lesung mit Shanghai Drenger,Andreas „Baufresse“Gläser und Florian Ludwig /Im BAIZ / Schönhauser Allee 26 A / Berlin 10435 / 20 UHR / 04.06.2016

WIR WISSEN SELBER WAS ZU TUN IST…Im BAIZ / Schönhauser Allee 26 A / Berlin 10435 / 20 UHR / 04.06.2016

Lesung mit Shanghai Drenger,Andreas „Baufresse“Gläser und Florian
Ludwig

Drei Typen und Autoren,Kulturschaffende und Freaks,immer noch
unterwegs in den subversiven Nischen ihrer kleinen Welten. Alle drei
stellten sich schon mal die Lebensabschnittsfrage:Bleib ich oder geh
ich,packe ich meine Koffer oder drehe ich hier weiter am Rad?
Vorgelesen werden Storys über lange Nächte und graue Tage,über laute
Subkultur und bunte Klänge,über Punk im Osten und Pogo im Westen,
über das Hätte und die Fahrradkette und nicht zuletzt auch über das
Wiederkommen.

Shanghai Drenger:In seiner Jugend war er innerstädtischer Lokführer
in Magdeburg,wo er mit „VITAMIN A“seine erste Punkband gründete. Nach
einem Jahr Haft wegen der Liedtexte machte er mit der noch heute aktiven
Band „ANTI-X“weiter. Heute macht er aber auch nichtkommerzielles Radio
in Weimar und schreibt gelegentlich Worte auf Papier,aus denen zum
Beispiel sein Roman „Minol-Pirols,Leben und nicht leben lassen“aus dem
KLAK-Verlag wurde,eine Zonenpunk-Geschichte über die Versuchung
einfach
zu verschwinden.

Andreas Gläser:Ureinwohner aus Prenzlauer Berg,war Mitbegründer der
Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“und des Fanzines „Zugriff!“,debütierte mit
dem Taschenbuch „Der BFC war schuld am Mauerbau“,werkelt wöchentlich an
seiner nd-Kolumne „Gläsers Globus“,bringt eine Sammlung davon noch
dieses Jahr heraus –glaubt an seinen finanziellen Durchbruch mit
Fußballwetten.

Florian Ludwig:Geboren in einer Kleinstadt im ehemaligen Bezirk
Potsdam. Hatte dort irgendwann genug vom Grau der Nachwendezeit und dem
aufblühenden Rechtsradikalismus unter der neuen deutschen
Provinzjugend.War Hausbesetzer in Potsdam und schüchterner Autonomer in Berlin. Ist
Fußballfan und Autor des Buches:„Mit Fußfesseln bin ich nicht so flott“,sowie von mehreren Texten in diversen Fanzines und anderen Druckexemplaren.
Bereich mit Anhängenlesung

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HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

8Mai2016.jpeg

8. Mai 2016,14:00 Uhr,Greifswalder Straße 4,10405 Berlin

Wir sagen an diesem 8. Mai wieder Спасибо! Thank You! Merci! Danke! und wir laden alle Menschen ein,mit uns gemeinsam bei Essen,Trinken und Musik die Befreiung vom Faschismus zu feiern.
FESTPROGRAMM:

7. Mai
20 Uhr:Veranstaltung und Ausstellung
Griechenland unterm Hakenkreuz
8. Mai
15 Uhr:Veranstaltung
Der NSU-Komplex –Hintergründe und aktueller Stand

Peer Stolle –Vertreter der Nebenklage im NSU-Verfahren,berichtet über den NSU-Prozess und neuste Entwicklungen.

Heike Kleffner – Mitarbeiterin im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages,Journalistin, spricht als MitherausgeberInnen von „Generation Hoyerswerda“u.a. über die Gründe,zu einem Teilaspekt des NSU-Komplexes ein Buch zu machen.

18 Uhr:
Lena Stoehrfaktor –rotziger rap
www.lenastoehrfaktor.de

19:30 Uhr:
SkaZka Orchestra –Ska,Klezmer,Jazz,Techno- und Drum´n Bass
skazka.syncopation.de

DJs,Stände,Bastelangebote für Kinder,Essen,Trinken

[alle Infos auf telegraph.cc]

Bolk | 08.05.16 23:58 | Permalink