Guggenheim-Lab auf dem Pfefferberg

In einem Monat wird das Guggenheim-Lab in New York Premiere haben,am 3. August eröffnet das mobile Forschungslabor dort für drei Monate,um danach abgebaut und an anderer Stelle wiederaufgebaut zu werden. Das Berliner Laboratorium als zweiter Ort einer Reise über insgesamt neun Stationen wird im kommenden Sommer auf dem Südhof des Pfefferbergs entstehen. Das Thema des Labors heißt Confronting Comfort,es geht um Ideen für ein künfiges Leben in Großstädten. Es soll in den drei Monaten in Berlin fast jeden Abend ein Programm geben.

BMW Guggenheim Lab

Choriner Straßen Fest

Das alljährliche,beliebte Straßenfest in der Choriner Straße wird in diesem Jahr am 25. Juni gefeiert. Wie immer wird die Choriner zwischen der Schwedter und der Oderberger für den Verkehr gesperrt. Die Nachbarn freuen sich auf das traditionelle Seifenkistenrennen,auf Livemusik,Flohmarkt und mehr.

Nachbarschaftshaus:Literatur und Musik

Im Rahmen der Ausstellung Stadt – Land mit Arbeiten auf Papier und Leinwand von Peter Heyn findet am Freitag,dem 24. Juni 2011 im Nachbarschaftshaus in der Fehrbelliner Straße 92 die Veranstaltung “Kindheitsorte. Eine Zieglerkindheit an der Havel”mit der Autorin Gabriele Mielke und dem Musiker Maxim Shagaev (Knopfakkordeon) statt.

Eine biografische Spurensuche in einer traditionellen Ziegeleiregion nördlich von Berlin. Eine Lebensgeschichte,die im Osten begann,sich im Westen fortsetzte und mit der Erinnerung wieder zurückreist. Die Stichworte lauten:Ziegelindustrie,Havelschifffahrt – Kindheit,Jugend,Erinnerung,Heimat,Anfang,Aufbruch. Ein Zeitzeugnis über eine Kindheit und Jugend in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Eintritt frei

Freitag,den 24. Juni 2011,20.00 Uhr
Galerie F 92
Nachbarschaftshaus
Fehrbelliner Str. 92
10119 Berlin

Fête de la Musique am Teutoburger Platz

Kiezspaziergang durch die prenzlige Mitte

Ein Spaziergang durch die Kieze Prenzlauer Berg und Mitte mit Informationen zu den Themen Mietsteigerung,Privatisierung,Verdrängung und Kommerzialisierung auf hohem Niveau.

In den vergangenen 20 Jahren hat die Gegend um den Rosenthaler und den Teutoburger Platz einen kompletten Wandel vollzogen. Ca. 80 Prozent der Bewohner/innen hat sich ausgetauscht. Die wenigen unsanierten Gebäude und Hausprojekte dienen mittlerweile als Kulisse für Fotoshootings von Lifestyle Magazinen. Immobilienspekulationen,Luxussanierungen und eine auf auf privatwirtschaftliche Interessen ausgerichtete Stadtentwicklungspolitik führten zu einer massiven Verdrängung weniger betuchter Einwohnerinnen und Kleingewerbe. Ein Hotel jagt das nächste Hostel und eine Galerie präsentiert teure Kunst neben der Edelboutique,die Schlüpfer für schlappe 100 Euro anpreist.

Von dem früheren Alltag und Leben rund um den Rosenthaler Platz ist nicht mehr viel übrig. Das „Erscheinungsbild“ ist geprägt durch Massen an Touristen und eine wohlsituierte Anwohnerschaft,die in überteuerten Cafés ihren Latte schlürft.

Auf unserem Spaziergang liefern wir Einblicke und Hintergründe in die verfehlte Stadtentwicklungspolitik,zeigen Beispiele für Verwandlung und Verdrängung,besuchen Projekte,die sich gegen den Trend stemmen und beenden den Rundgang bei lecker Kaffee und Kuchen,um sich in netter Umgebung auszutauschen.

Kiezspaziergang durch die prenzlige Mitte
am 26.Juni 2011
ab 14:00 Uhr

Treffpunkt:Auguststr. Ecke Kleine Hamburger Straße
2 bis 3 Stunden,anschließend Kaffee und Kuchen

Kiezgruppe Mitte/Prenzlauer Berg
Emailkontakt:kiezen@riseup.net

Video:Gegen das Vergessen

Heute ist in der Fehrbelliner Straße 92 das Nachbarschaftszentrum untergebracht. In der DDR wusste man nur,dass dort mal ein Kindergarten war. Vergessen – verdrängt – die Geschichte des jüdischen Kinderheims:Vor dem 1. Weltkrieg gegründet für arme Familien,bis die Nazis 1942 fast alle Kinder und Erzieher in Auschwitz ermordeten. Regina Steinitz hat überlebt.  Sie ist aus Israel nach Berlin gekommen,um die Namen der anderen Kinder dem Vergessen zu entreißen.

Die deutsch-polnische Kultursendung “Kowalski und Schmidt”hat ein kleines Video über den Besuch von Regina Steinitz und die Verlegung von Stolpersteinen für die besten Freundinnen von Frau Steinitz produziert.

Kowalski und Schmidt:  Gegen das Vergessen

Guggenheim-Lab am Teute?

Die Morgenpost berichtet heute,dass der Pfefferberg als Standort für die temporäre Kunsthalle BMW-Guggenheim-Lab im Gespräch ist.

Das Guggenheim-Lab versteht sich als mobiles Laboratorium,geplant sind Vorträge,Diskussionen und Workshops zum Leben in der Großstadt. Eine vom japanischen Architekturbüro Bow-Wow entworfene Kunsthalle wird zuerst im August 2011 in New York aufgebaut. Im Frühjahr 2012 erfolgt der Abbau in den USA und der Aufbau in Berlin,bevor die Halle ein halbes Jahr später nach Asien weiterzieht.

Die Morgenpost schreibt:“Neben einem Grundstück an der Kastanienallee,auf dem sich ein Parkplatz befindet,war auch das Areal am Pfefferberg an der Schönhauser Allee in die engere Auswahl für das Kunstprojekt gerückt. Dort ist das Architekturforum Aedes ansässig. Es gilt als wahrscheinlich,dass sich die New Yorker für diesen Standort entscheiden.”

Morgenpost:Guggenheim zieht nicht an die Kastanienallee

Die Marionette

Sprühschablonenarbeit in der Fehrbelliner Straße.

Invasion der Altkleidercontainer im Kiez

Über 20 Unternehmen in Berlin stellen Sammelcontainer für Altkleider auf. Angeblich kommen so pro Container etwa 3.500 Kilo Kleidung pro Jahr zusammen.

Die Fehrbelliner Straße scheint besonders attraktiv für die Altkleidersammler zu sein,gerade wurde eine neue Blechkiste an der Ecke Fehrbelliner und Christinenstraße abgeworfen. Damit befinden sich auf dem weniger als 500 Meter langen Abschnitt der Fehrbelliner Straße zwischen Invalidenstraße und Christinenstraße insgesamt acht Altkleidercontainer.

Der letzte Kleidercontainer wurde von der Firma Mettex aufgestellt. Die Firma hat in Berlin 200 Container – laut Eigenangaben für einen guten Zweck. Nach Angaben des Geschäftsführers von Mettex landen rund 30 Prozent der Kleider im Kinder- und Jugendzentrum Schalasch-Ost in Marzahn,der Rest werde international weiterverkauft. Das Magazin Zitty fragte im Zentrum Schalasch-Ost nach. Dort heißt es,Mettex überweise jeden Monat 100 Euro. Zweimal habe es auch Sachspenden gegeben.

„Nachbarn zusammenführen“

Der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg in München möchte für die Bewohner des Neubaugebietes Hirschgarten ein Platzhaus errichten. Das berichtet die Münchner Wochenzeitung:

“An verschiedenen Spielplätzen in Berlin gebe es seit vielen Jahren sogenannte „Platz-,Spiel- oder Nachbarschaftshäuser,begründet die SPD-Fraktion ihren Antrag. In solch einem Haus „können Kinder bei schlechtem Wetter spielen oder Geburtstag feiern,während die Eltern Getränke und Kuchen ausgeben und sich unterhalten;bei gutem Wetter wird draußen gespielt und drinnen Brotzeit gemacht.“ Das Platzhaus Hirschgarten Süd solle sich dabei am Platzhaus Teutoburger Platz im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg orientieren,fordert der BA 9. Hier veranstalten die Nachbarn „gemeinsame Frühstücke oder Feste. Es finden Kasperltheatervorstellungen,kleine Konzerte,Flohmärkte und Kunstausstellungen statt.“ Dafür könne das Platzhaus gemietet werden. Die Einnahmen und Ausgaben verwaltete der Trägerverein.”

Münchner Wochenzeitung:„Nachbarn zusammenführen“

Grünzeug am Teute

Straßenfest in der Kleinen Rosenthaler Straße

Das Haus Linienstraße 206 feiert am kommenden Wochenende ein Straßenfest in der Kleinen Rosenthaler Straße Ecke Linienstraße. Ab 14:00 Uhr werden Klein und Groß bespaßt mit Musik (Option weg,Budjet,Volxpark,extreme mp,…) ,  Workshops und Infoständen,Verpflegung und Filmen,Performances und Schokokusswurfmaschine. Von den Bands kenne ich nur Budjet,wer die noch nicht erlebt hat,erhält Straßenfestbesuchsbefehl.

Wann:Sonnabend 28. Mai 2011 ab 14:00 Uhr
Wo:Kleine Rosenthaler Straße

Die Lösung für den Prenzlauer Berg!

Es ist der Weitblick,durch den sich wahre Politiker/innen auszeichnen. Und wer ist es nicht leid,das tagspolitische,kurzsichtige Herumgestoppel all jener Vertreter/innen der größeren Berliner Parteien? Doch Hilfe ist da – sie ist nur nicht so aufdringlich wie die einfachen,populistischen Antworten von SPDLINKSGRÜNCDUXYZ:

Werbezettel der PARTEIDie PARTEI ist gegen die Nutzung von Kernenergie,deren Risiko nicht einzuschätzen ist. Kernkraftwerke wird die PARTEI nur dort errichten,wo sie selbst im Falle eines Super-GAUs nicht stören werden.“

Diese bestechende Logik wird bei der Frage der Atommüll-Lagerung denn auch gleich fortgeführt:

„Planung und Stresstests für ein atomares Endlager wurden bereits von PARTEI-Experten durchgeführt. Deren einhellige Meinung:Ein Endlager in Prenzlauer Berg ist sicher!

Das Beste daran:Mit einem Schlag hätte sich auch die gesamte Gentrifizierungsdebatte erledigt!

So kommt es also,dass der Prenzlauer Berg quasi im Zentrum des Wahlkampfes der Berliner PARTEI steht. Welch Ehre! Wer mit dabei sein will – oder einfach nur Unterschriften abgeben,damit die PARTEI zur Wahl antreten kann – darf sich zum ersten Stammtisch des Ortsvereins Pankow eingeladen fühlen:Am 23. Mai um 19 Uhr in der beliebten Gaststätte Rumbalotte,Metzer 9,Ecke Straßburger.

Trödel auf dem Teute

Am Dienstag dem 10. Mai 2011 kann man wieder trödeln,feilschen,handeln. Am Platzhaus von 15- 18 Uhr bei Kaffee und Kuchen. Standmiete ist ein Kuchen. Anmeldung unter andreafritz@yahoo.de. Bei Regen und Sturm fällt es aus.

Leute am Teute e.V.

Grüne Höfe für ein gutes Klima!

Wettbewerb:Die GRÜNE LIGA sucht die schönsten Höfe Berlins

Pünktlich mit Einzug des Frühlings startete die GRÜNE LIGA Berlin in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den Wettbewerb “Grüne Höfe für ein gutes Klima“. Bis zum 25. Juni 2011 haben die Berliner nun Zeit,sich mit ihren versteckten grünen Oasen daran zu beteiligen und Preise im Gesamtwert von 7.000,00 Euro zu gewinnen.

Mehr Infos unter: www.grueneliga-berlin.de/ 030 4433 91 -49 / hofwettbewerb@grueneliga-berlin.de