Smartphone auf dem Teute gefunden

Das Teil kann im Platzhaus abgeholt werden.

28. Juni: Arbeitseinsatz auf dem Teutoburger Platz

Am Sonnabend, dem 28. Juni treffen sich wieder Vereinsmitglieder, Anwohner und Freunde des Platzes zum traditionellen Arbeitseinsatz auf dem Teute. Los geht es ab 11:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück vor dem Platzhaus. Gut gestärkt gehen wir danach an die Arbeit. Bei diesem Teutesubbotnik haben wir uns vorgenommen, den Rasen ein wenig auszubessern. Dazu  lassen wir uns einige Kubikmeter Muttererde auf den Platz karren, mit der wir die tiefen Löcher ausbessern möchten. Ende der Schufterei auf dem Platz wird gegen 16:00 Uhr sein. Wir freuen uns auf viele fleißige Mithelfer!

Kundgebung am Belforter Karree

Am 21. Juni fand vor und auf der Baustelle am Belforter Karree eine schöne Protestperformance statt. Rund 70 Nachbar_innen und Unterstützer_innen zeigten sich solidarisch mit den von Abriss und Räumungsklagen betroffenen Mieter_innen.

Begleitet von Paul dem Geiger haben rund 70 Anwohner_innen und Unterstützer_innen am Samstag ihren Protest gegen den Investor Rainer Bahr und seine Firma Econcept gezeigt.

Um auch die betroffenen Mieter_innen zu Wort kommen zu lassen, ohne dass sie gleich eine weitere Räumungsklage am Hals haben, haben Unterstützer_innen ihnen ihre Stimme geliehen. Hier ihre Zitate:

„Wir wurden von der Politik verraten“

„Die Bezirksverordnetenversammlung hat es sich zu leicht gemacht, sie haben uns zum Abschuss freigegeben.“

„Warum hat uns die Politik so schnell aufgegeben? Der Investor brauchte bloß zu drohen, schon wurde der Bestandsschutz aufgehoben. Die sind zu schnell eingeknickt.“

„Wir haben Angst uns zu äußern oder zur Wehr zu setzen. Schon einer Mieterin wurde gekündigt, weil sie bei der Fällung der Bäume die Polizei gerufen hat.“

„Wir sind der Presse nicht interessant genug.“

„Für uns ändert sich alles, die Luftverhältnisse, das Licht.“

„Ich wollte wegziehen, aber es gibt keinen bezahlbaren Wohnraum.“

„Das ist die Zukunft (zeigt auf die Häuser von Kolle Belle). Wer das schön findet, findet auch die Zukunft schön. Und wer es nicht schön findet, der empfindet das (zeigt auf die Häuser von Kolle Belle) als einen Hühnerstall.“

„Ich hätte nie gedacht, dass mich der Umzug in die andere Wohnung so umwirft.“

„Wir haben die Bäume, die hier standen, selbst gepflanzt.“

„Hier gab es einmal Fledermäuse und viele verschiedene Vogelarten.“

„In den Tagen nach der Fällung der Bäume sind drei Menschen aus unserer Siedlung verstorben.“

Das soll jetzt gar nicht weiter kommentiert werden, wichtig ist, dass ihre Stimmen auch gehört werden.

Anschließend haben zwei Geister aus der Zukunft die Baustelle zum Protestort gemacht und dem Investor einen Ausweg gezeigt:

„Es sprechen zu euch die Geister aus der Zukunft der Stadt. Wir zeigen euch eine Zukunft, in der alle Menschen ein Recht auf angemessenen Wohnraum haben und, in der Wohnen ein Grundrecht sein wird. Herr Bahr, im August 2014 entscheiden Sie sich aufgrund des öffentlichen Drucks, dass das Haus in der Belforter Straße 8 nicht abgerissen wird.

Die Stadt braucht ihre Bäume, um mit der Schadstoffbelastung zurecht zu kommen. Deshalb beginnen Sie im Oktober 2014 mit der Wiederaufforstung. Sie lassen 60 neue Bäume pflanzen. Im Januar 2015 sind die Innenhöfe wieder eine grüne Oase, in der die Menschen sich begegnen. Die älteren Menschen können dann sagen: „hier sind wir zu Hause, hier können wir unseren Lebensabend verbringen“. Im Sommer 2015 gibt es keine Überwachungskameras, keine Zugagscodes, keine Wachmänner, keine Angst vor Fremden.“ Im Sommer 2015 sind alle glücklich in ihren Häusern.

Um dahin zu kommen – denn enteignen wird sich der Bahr nicht von alleine – sollte die Kundgebung auch der Grundstein für hoffentlich noch mehr Nachbar_inneninitiativen sein. Denn wir halten Nachbarschaft für wichtiger als Profitinteressen. Und: Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Mehr Infos und Fotos der Kundgebung auf Belforter bleibt!

Rhythmus ’71 auf der Féte de la Beat Musique

Liebe Freunde der gepflegten Unterhaltungsmusik,

auch in diesem Jahr möchten wir Euch herzlich einladen, mit uns zum Sommeranfang eine kleine Féte zu feiern – umsonst und draußen, bei hoffentlich schönstem Wetter und einem bunten Strauß schöner Melodien…

… ab 17 Uhr an der Ecke Kastanienallee / Schwedter Straße.

Kommt vorbei und seid dabei!
Herzlich, Eure Amateurtanzmusikformation
Rhythmus ’71

Im Netz:
myspace.com/rhythmus71
facebook.com/rhythmus71

Fußball im Platzhaus

Fair-Teiler im Leila

Die Website Lebensmittelretten.de befasst sich damit, die Verschwendung von Lebensmitteln zu bekämpfen. Die Foodsaver sammeln Lebensmittel von Supermärkten, Bäckerein, Bauern etc. und bringen sie zurück in den Kreislauf.

Seit dieser Woche ist auch der Leila ein Fair-Teiler.

Wo? Leila Berlin, Fehrbelliner Straße 92, 10119 Berlin (nahe U Rosa-Luxemburg-Platz) – nicht barrierefrei

Wann? montags 17 – 19 Uhr, freitags 16 – 18 Uhr

Was? Zunächst können alle Lebensmittel, die keiner Kühlung bedürfen, geteilt werden.

Wenn die Nachfrage da ist, können wir dort in 2 – 3 Wochen einen Kühlschrank aufstellen, der dann zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Leila zugänglich ist.

Wie? Es bedarf dafür keiner Bedingungen – Lebensmittel verwenden statt verschwenden!

Leila
foodsharing Lebensmittelretten.de

Kundgebung am Belforter Karree am 21. Juni 2014 um 11 Uhr

Kundgebung am Belforter Karree am 21. Juni 2014 / 11 Uhr / Belforter Ecke Metzer Straße / Berlin / Prenzlauer Berg

Als Genossenschaftsmodell gebaut, ist der Wohnblock zwischen Belforter und Metzger Straße von den Mieterinnen und Mietern bewohnt, gepflegt und auch modernisiert worden. Für viele der rund 100 Mieterinnen und Mieter war dies ihr Zuhause, seit sie es vor Jahrzehnten mit aufgebaut haben.

Doch der Investor Rainer Bahr, Geschäftsführer von Econcept kaufte das Grundstück, reißt einen Teil der Wohnanlage mit preisgünstigen Wohnungen ab und lässt noch 50 Bäume fällen, um das Grundstück für Luxus-Eigentumswohnungen zu verwerten. Dazu gehört nach Ansicht des Investors auch eine Tiefgarage für die Luxusautos.

Zehn sanierte Wohnungen in der Straßburger Straße wurden nach der Entmietung bereits abgerissen. „Die Wände wackelten ziemlich, die übrigen Mieter_innen fragten sich, ob es ein Erdbeben gibt. Leute auf der Straße dachten, es habe eine Explosion stattgefunden.“ Doch nein, die vorderen Häuser sind für unnützen Luxuswohnraum gefallen. Ein weiterer Abriss – im noch bewohnten Teil – soll folgen. Um die Mieter und Mieterinnen raus zu bekommen schikaniert der Investor Rainer Bahr sie mit abwegigen Räumungsklagen. Zwei Klagen konnten vor Gericht bereits erfolgreich abgewendet werden. Sehr erfreulich war, dass zu beiden Terminen zahlreiche Unterstützer_innen gekommen sind und ihre Solidarität gezeigt haben.

Aber die Mieterinnen und Mieter brauchen mehr Unterstützung. Von der Stadtpolitik im Stich gelassen, können wir uns nur selbst organisieren. Deshalb freuen wir uns, wenn ihr zur Kundgebung am 21. Juni vorbei kommt und den Nachbar_innen zeigt, dass sie nicht alleine sind!

Solidarität ist machbar, Frau Nachbar…

Weitere Infos unter: http://belforterunterstuetzen.blogsport.de/

Choriner Straßenfest am 6. September 2014

Das alljährliche Straßenfest in der Choriner Straße findet in diesem Sommer am 6. September 2014 statt. Damit das nachbarschaftlich organisierte Fest für alle etwas bieten kann und auch in diesem Jahr wieder stattfinden kann, braucht der Verein Choriner Straßenfest e.V. eure Unterstützung.

Wie könnt Ihr helfen?

  • Werdet aktiv! Kommt zu den Treffen und bringt Eure Ideen, Tatkraft sowie Leidenschaft in das Fest ein. Die Termine werden auf unseren Sites gepostet. Es gibt sehr viel zu tun – s.u.
  • Spendet selbst oder sammelt Spenden – wir arbeiten alle 100% ehrenamtlich. Die Spenden sind absetzbar: choriner-strasse.de/new/fest_2013.htm#spenden
  • Wie immer gilt auch unser Wunschzettel: Wunschzettel
  • Direkte Anwohner können u.a. auch schon helfen, in dem sie Strom oder temporären Stauraum im Keller zur Verfügung stellen. Auch Fenster im EG und Balkongeländer zur Straße sind immer gefragt.
  • Orga-Kernteam/verlässliche Helfer:
  • Da wir wir immer nur ein sehr kleines Budget haben, sind wir auf viele (Sach-)Spenden und vor allem verlässliche Helfer angewiesen. Wir brauchen immer viele Tatkräftige mind. 1-2 Tage vor dem Fest, am Festtag bis in die Nacht und auch 1-2 Tage danach, die richtig anpacken können.

Tätig werden könnt ihr z.B. in folgenden Bereichen, lasst Euch davon aber nicht einschränken:

  • Organisation von Musikern und Künstlern für die Bühnen und Straße/Betreuung am Festtag
  • Spenden sammeln/Sponsoren suchen
  • Thekendienst übernehmen; Kulinarisches organisieren
  • Kinderprogramm organisieren; aufpassen
  • Werbung (Flyer und Plakate gestalten, verteilen; Artikel schreiben)
  • Kunstprogramm für das Straßenfest organisieren
  • Parkverbotszonen und Straßensperren auf- und abbauen
  • Straßen-Deko organisieren
  • Technik/Bühnen abholen/auf- und abbauen/wegbringen
  • Tontechnik übernehmen (sofern ihr vom Fach seid)
  • Straße fegen am Sonntag

Alle Infos zum Choriner Straßenfest und den Kontakt zu den Machern findet ihr auf:
www.choriner-strasse.de

Fußball-WM im Platzhaus

Ausgesuchte Spiele der Fußballweltmeisterschaft werden in nächster Zeit im Platzhaus per Video-Beamer gezeigt. Wir beginnen am nächsten Montag mit der Partie Portugal gegen Deutschland.

Was: Platzhaus Viewing Portugal vs. Deutschland
Wann: Montag, 16. Juni 2014 ab 18:00 Uhr
Wo: Platzhaus auf dem Teutoburger Platz

Gentrifizierungsphobien

Galerie Meinblau zeigt: Heartlandish – Zeitgenössische Kunst aus dem amerikanischen Herzland

Im Herzland der USA, fern der großen Ozeane und fern der großen Metropolen – dort wo die Uhren langsamer ticken, die Straßen breiter sind und die Himmel schier unendlich – trifft man Künstler, die Zeit haben oder den Luxus, sie sich zu nehmen. Für HEARTLANDISH werden die vielschichtigen Arbeiten einiger dieser Künstler ab dem 13. Juni im MEINBLAU zusammen- und einander gegenüber gestellt.

Die sieben Künstler des HEARTLANDISH-Projektes sind gestandene Künstler; sie unterrichten Bildende Kunst an Universitäten, sind Filmemacher oder Autoren und konzentrieren sich in ihrer Arbeit sehr stark auf den Prozess des Kunstschaffens an sich. Sie leben in kleinen Universitätsstädten, treffen in ihrem eher langsamen und gemächlichen Alltag auf die „einfachen“ Menschen: Rancher, Verkäuferinnen, Bauarbeiter. Ihre Kunstwerke entstehen teils über Jahre und dienen ihnen vor allem als Ausdruck einer Haltung, die sie äußern müssen.

Die vorherrschende Gelassenheit im Herzland ermöglicht es diesen Künstlern, fern von Produktionszwang, Gentrifizierung, steigenden Ateliermieten und Lebenshaltungskosten, in Arbeitsprozesse einzutauchen, in denen sie ihre Wahrnehmung und Umsetzung ausloten, verwerfen, ruhen lassen, Jahre später wieder aufnehmen. Diese Langfristigkeit und Ruhe spiegelt sich in den Arbeiten wieder, die nicht auf schnelllebige Schlagzeilen eingehen, sich aber sehr wohl mit zeitgenössischen Themen ihrer Umwelt auseinandersetzen.

Ausstellung in der Galerie Meinblau
Zeit: 14. Juni – 6. Juli 2014
Vernissage: Freitag, 13. Juni 2014 ab 18 Uhr. Die Künstler sind anwesend.
Ort: Meinblau
Projektraum
Christinenstr. 18/19
10119 Berlin

Leila feiert 2. Geburtstag

Gute Nachricht aus dem Leihladen Leila am Teutoburger Platz. Das Sortiment des Ladens wächst stetig, inzwischen gibt es mehr als 600 Leihdinge zum kostenlosen Gebrauch.

An Sonnabend feiert Leila das zweijährige Bestehen. Aus einer temporären Einrichtung im Souterrain des Nachbarschaftshauses ist inzwschen eine feste und von vielen Anwohnern geschätzte Institution geworden.

Die Besucher der Geburtstagsparty am Samstag ab 14:30 Uhr erwartet Aloe-vera-Eis und ein kleines Programm. “Wir freuen uns auf euch. Bringt Dinge zum Verschenken mit, etwas fürs Büffet oder
auch einfach einen Programmpunkt z.b. ein Lied über weniger Müll.”

Zeit: Samstag 7. Juni ab 14.30 Uhr
Ort: Leila
Fehrbelliner Straße 92
10119 Berlin
Kontakt: hallo(at)leila-berlin.de

Film “Can’t be Silent” über das Projekt “Strom&Wasser, feat. the Refugees” in der Fehre 6 am 20. Juni

Wir ( Fehre 6 ) möchten Sie am 20.6.14 zu einer Veranstaltung zum Thema Flüchtlinge/Refugees herzlich einladen.

Wir sind ein Hausprojekt (ehemals besetzt) mit angeschlossenem Veranstaltungsraum im Prenzlauer Berg.

Die Veranstaltung beinhaltet
den Film “Can’t be Silent” über das Projekt “Strom&Wasser, feat. the Refugees”, dazu wird es eine Einführung durch die Regisseurin geben.
Wir informieren über die Möglichkeiten jedes einzelnen, konkret Hilfe für Flüchtlinge zu leisten.
Drei Musiker aus dem Film haben uns zugesagt, an diesem Abend nach Berlin zu kommen und ein kurzes Konzert zu geben.

Infomaterial und Kontaktmöglichkeiten stellen wir bereit.

Vokü sorgt für gesund und lecker!

Eintritt = Spende 2-5 € für Unkostendeckung (non profit)

 

20.6.14, 19:00 in der Fehre6 (Fehrbelliner Straße 6, 10119 Berlin)
ausführlich unter www.fehre6.de
oder bei facebook: https://www.facebook.com/FEHRE6

Die Blumenmörder vom Grünflächenamt haben wieder zugeschlagen

Zuverlässig jedes Jahr zwei/drei Wochen vor Blühbeginn schickt das Grünflächenamt Pankow ein Kommando in unser Wohngebiet, das allen Bauernrosen im Kiez den Garaus macht. Gestern war wieder so ein Tag. Nun scheint die Gegend um den Teutoburger Platz wieder stockrosenfreie Zone zu sein. Ich mag gar nicht durch die Lottumstraße gehen, denn dort standen ebenfalls einige prächtige Exemplare, die wunderschön geblüht hätten, wenn es nicht die Blumenmörder vom Bezirk gäbe. Eine einzige Stockrose haben sie übersehen. Sie steht an der Ecke Zionskirch- und Christinenstraße vor der Kita. Aber bitte nicht ans Bezirksamt verraten!

Am Donnerstag ( Herrentag/ freier Tag ) Grillparty am Platzhaus

Der Verein besorgt Essen und Trinken, es darf aber jeder selber noch Salate, Kuchen, Fleisch und gute Laune und Instrumente mitgebracht werden. Los geht ca. 14 Uhr – 22 Uhr. Wir freuen uns auf euch.Der Verein am Platz.