Mi 28.01.2015 | Subversiv | Brunnenstr. 6 | 20 Uhr (mit KüfA) Verdrängung hat viele Gesichter

Filmreihe mit der Kiezgruppe Prenzlauer Berg:
Der Film entstand über fünf Jahre und hat die Entwicklung eines Berliner Kiezes (Alt-Treptow) beobachtet. Zum Teil investigativ und konfrontativ, zum Teil einfühlend, geht die Kamera sehr nah an die Menschen. Keine noch so unbequeme Frage wird ausgelassen. Auch wenn der Film eine Nähe zu den von Mieterhöhung und Verdrängung betroffenen Menschen nicht verhehlt, so gibt er auch jenen eine Stimme und Gesicht, welche für die Verdrängung verantwortlich gemacht werden.Der Film handelt vor allem auch von den Träumen der Einen nach Sicherheit, die in den Bau von Eigentumswohnungen (sogenannte Baugruppen) investieren. Und von den ängsten der Anderen, für die durch die Aufwertung ihres Kiezes die Zukunft in ihrer Mietwohnung immer unsicherer wird. Dies führt zu offenen Konflikten und lautstarkem Widerspruch.

Dies ist der Text zur Ausstellung inna Baiz

Ausstellungstext Belforter Karree – eine Geschichte von Neu- und Umbau und Verdrängung. Eine Fotoausstellung der Kiezgruppe Mitte/Prenzlauer Berg. Mit dieser Fotoausstellung dokumentieren wir die Auseinandersetzung um das „Belforter Karree“, d.h. die Wohnblöcke zwischen Straßburger, Metzer und Belforter Str., sowie die durch Investor Bahr begonnenen Abriß- und Bauarbeiten. Dieses mieterfeindliche Luxusprojekt steht exemplarisch für eine Stadtentwicklung gegen die jetzigen Bewohner_innen und gegen eine soziale Stadt.Nachdem der Investor Rainer Bahr im Jahr 2009 das Palais Kolle Belle, einen Luxusbau in die Kollwitzstr. gesetzt hatte,erwarb er ein Jahr später auch die dahinter liegenden Grundstücke zwischen Belforter und Metzer Str. als neues Renditeobjekt (Belforter Straße 5-8, Straßburger Straße 33-36 und Metzer Straße 35-37).Diese sind mit Wohnblöcken bebaut, die in den 1960er-Jahren als Genossenschaftsmodell gebaut und seitdem von den Mieterinnen und Mietern bewohnt, gepflegt und auch modernisiert worden sind. Für viele der rund 100 Mieterinnen und Mieter ist – bzw. inzwischen war – dies ihr Zuhause, seit sie es vor Jahrzehnten mit aufgebaut haben. Viele von ihnen sind inzwischen hochbetagt.Das kümmert Herrn Bahr und die von ihm gegründete Firma Econcept wenig. Auf den bebauten und bewohnten Flächen planen sie munter neue Eigentumswohnungen einschließlich einer Tiefgarage.Auf die mit alten Bäumen bewachsenen luftigen Höfe zwischen den Häusern sollen neue Gebäude gesetzt werden, die um die älteren Wohnblöcke um zwei weitere Vollgeschosse überragen – diese werden damit zu dunklen Hinterhäusern und das, was von den Höfen übrig bleibt zu engen Hinterhöfen.Ein neuer Querriegel soll an der Straßburger Str. entlang entstehen. Da die bestehenden Blöcke bis fast an die Straße entlang reichen und für den Querriegel da eigentlich kein Platz war, entschied Bahr kurzerhand, jeweils einen Teil jedes Blockes abzureißen – die dort wohnenden Menschen sollten für dieses Projekt teils nach Jahrzehnten aus ihren Wohnungen ausziehen.Die Lebensqualität für die Mieter_innen wird auf Dauer entscheidend beeinträchtigt.Dennoch sah das Bezirksamt sich nicht in der Lage, dieser rein auf Profit ausgerichteten Form der„Stadtentwicklung“ einen Riegel vorzuschieben. Das Bauamt kuschte trotz verschiedentlicher Proteste vor den Drohungen des Investors, den Bezirk auf Schadensersatz zu verklagen, wenn er nicht den maximalen Gewinn aus seinem Grundstück ziehen dürfe, und genehmigte die Verdichtung .Schon während der Baumaßnahmen verursachen diese natürlich erhebliche Lärm- und Staubbelastungen für die verbliebenen Mieter_innen, ganz zu schweigen von der emotionalen Belastung. Empörende Folge dieser Investition sind vier Menschen, die seit Beginn der Baumaßnahmen starben.Als die Mieter_innen begannen, sich gegen die absurden Planungen zur Wehr zu setzen, wurde der Investor ungemütlich. Bahr schrieb Kündigungen, deren Gültigkeit kein Gericht anerkennt. Erste Räumungsklagen, die eher den Sinn haben, Mieterinnen und Mieter zu schikanieren als sie tatsächlich rauszuklagen, wurden erfolgreich abgewehrt. Keine einzige Klage konnte Bahr bisher gegen die Mieter_innen gewinnen. Am Haus an der Beforter Straße 8 können die Abrißarbeiten nicht erfolgen, weil Mieter_innen sich erfolgreich gegen die Räumungsklagen gewehrt haben. Um die Solidarität der Mieter_innen untereinander aufzubrechen, liess er einen Brief verteilen, in dem er Nachbar_innen, die sich gegen seine Schikanen zur Wehr setzten unter anderem als Querulant_innen beschimpfte. Die gesamte Baustelle wird durch (vermutlich illegale, da nicht kenntlich gemachte) Videokameras überwacht.Trotz der Gegenwehr haben, aufgrund der Baugenehmigung durch den Bezirk, die Bauarbeiten begonnen. Über 50 Bäume wurden gefällt.Zehn sanierte Wohnungen in der Straßburger Straße wurden nach der Entmietung bereits abgerissen. „Die Wände wackelten ziemlich, die übrigen Mieter_innen fragten sich, ob es ein Erdbeben gibt. Leute auf der Straße dachten, e shätte eine Explosion stattgefunden.“ So der Bericht einer Anwohnerin.Gegenwärtig sind die Bewohner_innen mit einer gigantischen Baugrube bis direkt vor ihre Haustüren konfrontiert, sodass sie zum Teil ihre Häuser nur durch die Hintertür und auf Schleichwegen verlassen können.Immerhin sind die Bahrs Pläne durch die erfolgreichen Widerstand einzelner Mieter_innen empfindlich gestört – sein Querriegel wird unvollständig bleiben müssen, solange die Wohnungen in der Belforter Str. 8 nicht abgerissen werden dürfen.So lange Bezirk und Senat dem Profitstreben einzelner Investoren und Investorengruppen keinen Riegel vorschieben,wird die Straßburger Str. kein Einzelfall bleiben. Der Fall zeigt auch, dass juristische Gegenwehr wichtig und hilfreichist, ohne eine breite Bewegung gegen Gentrifizierung und Verdrängung jedoch nur Teilerfolge erringen kann.Die Bewohner_innen im Beforter Karree brauchen weiter unsere Unterstützung!

Soli für die KvU im Supamolly am 24.01.2015

Kommt alle am Samstag ins Supamolly.

/// K.v.U. – Was is’n da eigentlich los? ///

Im Februar sind wir in den neuen Räumen in der Storkower Straße 119 angekommen, haben ‘ne Bühne gebaut, die Tresenhocker ausgepackt und dachten, nach dem ganzen Stress in der Kremmener Straße würde jetzt alles besser werden…

Doch seit Monaten is‘ nix von uns im Stressi zu finden! Und es gibt keine Facebook- veranstaltungsseiten auf denen du dein Teilnahmehäkchen setzen könntest!

So ein Scheiß! Was is‘ denn da los, mensch?

Pass uff! So sieht’s aus:

Im Oktober haben wir vom Bauamt Pankow die Nachricht erhalten, dass wir bis unser Bauantrag durch gewunken wurde keine – also echt gar keine! – Veranstaltungen mehr machen dürfen. Bevor der Bauantrag aber überhaupt bearbeitet werden kann, müssen gewisse Auflagen erfüllt werden:

- Fluchtwege, Brandschutz und Baulast: Wir brauchen einen zweiten Notausgang. Die einzige Möglichkeit dafür würde auf den Parkplatz des Nachbargebäudes führen. Die angrenzende Firma muss dazu der Baulast zustimmen, dass sie in einem gewissen Abstand zu unserem Gebäude nichts anbaut. Geschieht das nicht, müssen wir im schlimmsten Fall unsere Fenster zumauern. Da die Nachbarn sich einer direkten Kommunikation mit uns aber verweigern, läuft nun alles über Anwälte, zieht sich ewig hin, kostet ein Heidengeld und is‘ immer noch ungeklärt!

- Schallemissionsmessung: Wir müssen uns mit Brief und Siegel bestätigen lassen, dass wir bei zukünftigen Konzerten oder Partys im angrenzenden Wohngebiet eine bestimmte Lautstärke nich‘ überschreiten. Dafür brauchen wir einen staatlich geprüften Akustikermenschen, der uns dieses Papier ausstellen darf. So ein besonderes Papier kostet auch schon wieder ‘ne Menge Pinkepinke!

- Toiletten: Für die von uns geschätzte Anzahl an Besuchern müssen wir dem Bauamt so und so viele Toiletten für Jungs, Mädchen und Rollis vorweisen können, sonst brauchen wir gar nicht erst an irgendwelche Partys denken. Diese Klos müssen aber noch gebaut oder instand gesetzt werden… und jetzt rate mal, was das kostet!

Wenn diese ganzen Punkte dann mal abgehakt sind, fangen die an den Schreibtischen erst an unseren Antrag durchzulesen. Dass so Beamte aber nich‘ so schnell lesen können, wissen wir ja auch alle.

Der Knüller kommt aber erst noch!

Am 17.12.14 hat das Gremium der Stadtentwicklung Pankow entschieden, aus dem Gewerbemischgebiet Storkower Straße ein reines Gewerbegebiet zu machen. Das heißt, wir dürften dann als Jugendhilfeeinrichtung (kein Gewerbe!) überhaupt nicht dort sitzen.
Wie uns das jetzt aber genau betrifft und ob es da nich‘ doch ein Schlupfloch für uns gibt, erfahren wir im Januar durch ein offizielles Schreiben und Beratung mit einem Anwaltsmenschen für Bau- und Verwaltungsrecht.

Weil das aber immer noch nich‘ genug ist, gibt es auch noch den ganz alltäglichen Stress mit Hausverwaltung und Hauseigentümer.

Die sind für uns nämlich nicht zu erreichen (was uns die Fertigstellung des Antrags überhaupt nicht einfacher macht) oder halten uns nur hin, hatten uns bis Ende Dezember die Heizung zugedreht und interessieren sich ‘n feuchten Kehricht dafür, dass wegen verstopfter Gullys im ganzen Haus die Klos überlaufen, unsere Bühne wegschwimmt und kein Mensch mehr richtig kacken gehen darf.

So weit, so schlecht. Jetz‘ weeste Bescheid!

Küsschen
deine K.v.U.

Gesehen gestern Abend / gegenüber von Kaisers

Fundstück Fehrbellinerstr. / Templinerstr.   

Fundstück an Weihnachten/ Christienenstraße 1

Fundstück an der alten BAIZ                   

Foto Ausstellung in der BAIZ / Sonntag 11.1. / Belforter Karree

Ab 11.1. stellt die Kiezgruppe Mitte/ Prenzlauer Berg eine Foto Schau zum Belforter Karree aus. Beginn 16 Uhr bei Kaffee/ Gebäck und der Möglichkeit zur Diskussion über Ausverkauf der Stadt und Verdrängung. Wir freuen uns wenn viele Leute kommen.Die Kiezgruppe.

Sonntag, 04.01. 17-19:00 Soli-Nähservice inna BAIZ

Wir reparieren eure kaputten Klamotten für Soli! – Jeden ersten Sonntag im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr!

Teutesubbotnik im Jahr 2015

Liebe Nachbarn, der Verein möchte sich herzlich bei Ihnen bedanken für Ihre tatkräftige Mithilfe bei den Arbeitseinsätzen in diesem Jahr. Ohne Sie hätten wir glatt nur die Hälfte geschafft. Wir laden Sie herzlich ein, auch im kommenden Jahr uns bei den Teutesubbotniks zur Seite zu stehen.Vorgenommen haben wir uns die folgenden Termine:

21.03. Laub harken auf der Wiese
25.04. Laub harken sonst überall
30.05. Vielleicht mal die Spielgeräte neu streichen
11.07. Sauber machen
26.09. Sauber machen
28.11. Laub harken

Hier das Spenden Konto für die Strassburger

Spendenkonto:

Empfänger:                Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

Konto 30 61 411 Bank für Sozialwirtschaft         BLZ 100 205 00

IBAN DE36100205000003061411           BIC BFSWDE33BER

Verwendungszweck:   Spenden Strassburger ggf. mit Zusatz für etwas Bestimmtes

 

Für eine Spendenquittung, bitte Name und Adresse dazu schreiben.

 

KvU Unplugged – Spezial vor der Mall of Shame, 16. Dezember, 18:00 Uhr, Potsdamer Platz !

KvU Unplugged – Spezial vor der Mall of Shame

(ein solidarisches Vorweihnachtskonzert)

„KvU Unplugged“ solidarisiert sich mit den Bauarbeitern, die den Einkaufstempel „Mall of Berlin“ gebaut, dafür immer noch keinen Lohn bekommen haben und sich zusammen mit der Basisgewerkschaft FAU dagegen wehren.
Zu diesem Zweck organisieren wir eine Kulturkundgebung vor der Mall of Shame. Am Dienstag, den wird zwischen 18:00 und 20:00 neben Redebeiträgen ein für „KvU – Unplugged“ typisches Kulturprogramm mit Bands, Lesungen und Theater stattfinden.

„KvU Unplugged“ entstand in den Protesten gegen die drohende Räumung des aus der linken DDR – Opposition hervorgegangenen Jugend- und Kulturzentrums KvU – Kirche von Unten. Als dieser der Strom abgedreht werden sollte, solidarisierten sich über 30 KünsterInnen mit einem legendären Kulturprogramm im Kerzenschein. Wiederholt wurde die Veranstaltung als Soliabend für den „Refugee – Strike Berlin“.
Am kommenden Dienstag gehen wir erstmals auf die Straße. Wir hoffen, in Zeiten von PEGIDA und HOGESA ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen.

Schließt Euch an, kommt vorbei und lauscht den Klängen.

KvU – Unplugged

Ps: wenn Ihr KünstlerInnen seid und mit machen wollt, wendet euch bitte an faub8@fau.org

Silvester Party für Alle im Platzhaus

Ein Gläschen Sekt im Platzhaus…der Verein lädt alle AnwohnerInnen ein, ab 18 Uhr ins neue Jahr zu rutschen, wäre schön wenn jeder eine Kleinigkeit mitbringt.

Ein Jahr ist nun vorbeigegangen
mit kurzen Tagen, und auch langen
das Ende ist nicht aufzuschieben
was ist und davon geblieben
Nichts als Hektik, Stress und Plagen
viele ungeklärte Fragen
so schauen wir mit starrem Blick
auf das alte Jahr zurück
Im neuen wird´s nicht besser werden
mit den üblichen Beschwerden
zu viel zu tun, zu wenig Geld
Ärger mit der ganzen Welt
Probleme stehen an jeder Ecke
man selbst bleibt immer auf der Strecke
ein neues Jahr, die alten Sorgen
ob gestern, heute oder morgen
Ein Gläschen Sekt für all die Leiden
im nächsten Jahr soll´n sie uns meiden
ein Gläschen Sekt für neuen Mut
im Grunde geht’s und doch ganz gut

Platzhaus als Nachbarschaftshaus erhalten am Helmholtzplatz

Freie Räume sterben schneller als Bäume – Für den Erhalt des Platzhauses Helmholtzplatz in Berlin-Prenzlauer Berg, als nachbarschaftlicher, gemeinwesenorientierter und unkommerzieller Ort im Herzen des europaweit größten Sanierungsgebietes.

Begründung:

Das Platzhaus Helmholtzplatz wird seit 2002 vom Förderverein Helmholtzplatz betrieben. Der Förderverein ist ein Zusammenschluss von lokalen Trägern, Vereinen, Initiativen und aktiven Anwohner/-innen. In diesen Jahren hat der Verein ehrenamtlich, nachbarschaftlich, gemeinwesenorientiert und ohne öffentliche Zuwendungen das Haus als Ort der Nachbarschaft im Helmholtzkiez betrieben. Dabei ist der Förderverein Mittler zwischen unterschiedlichsten Nutzerinteressen auf dem Platz und zwangsläufig Wegbegleiter der Veränderungsprozesse im Quartier und den daraus resultierenden sozialen Spannungen im Herzen des größten Sanierungsgebietes Europas. Ohne eine nachvollziehbare Begründung hat das Bezirksamt Pankow dem Verein zum Jahresende gekündigt.

Dazu aus unserer Pressemitteilung: In diesem 56qm großen Platz können

- Nachbarn sich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen
- Musiker, Schauspieler und Künstler proben und auftreten
- Kindergeburtstage, Familien- und Schulfeiern gefeiert werden.
- Anwohner/-innen niedrigschwellige Angebote, wie den Kindermalclub, Kinderlesezirkel; Sprachkurse, Kindertheaterprojekte initiieren, selber gestalten und nutzen
- sich Vereinsmitglieder wie das Obdachlosenprojekt „mob e.V.“, die letzten Senioren des Kiezes aus der Begegnungsstätte „Miteinander Füreinander e.V.“ oder Initiativen und Interessengruppen wie der lokale Tauschring, die „Freifunker“, eine Versorgerkooperative „Solidarische Landwirtschaft“ treffen oder die Bürgersprechstunde unseres Polizeiabschnittes stattfinden …

Darüber hinaus ist das Platzhaus infrastrukturelles Zentrum für unzählige Veranstaltungen auf dem Platz. Einige Beispiele wie die durch den Verein organisierten Kiezfeste und Weihnachtsmärkte, Kindertagsfeste, Theateraufführungen wie „Jagdszenen aus Niederbayern“ oder von dem im Platzhaus gegründeten Helmi-Puppentheater, Drachen- und Lehmbauaktionen, Konzertveranstaltungen wie die Festivalreihe „Liederlauschen“, die junge
Liedermacher fördert, Open-Air-Kino mit „Interfilm“ zeigen die große Bandbreite dessen, was der Förderverein an sozio-kulturellem Leben im öffentlichen Raum des Helmholtzkiezes gestaltet.
Für uns als langjährige Anwohner und Akteure im Kiez stellen sich folgende Fragen:
- Was hat der Bezirk mit dem Platz und dem Platzhaus vor?
- Welche konkreten Veränderungen und Nutzungskonflikte, die die Kündigung eines langjährigen Nutzers zur Folge haben, sind gemeint?
- Wieso ist der Förderverein als wichtiger Akteur im Kiez, Multiplikator und Betreiber des Platzhauses nicht in den Planungsprozess einbezogen worden?

Kunstt und Kommunikation – unsere Antwort

Dazu werden wir
Weiß auf schwarz – ab dem 29.11.2014 das Platzhaus in schwarze Folie hüllen.
Mit weithin sichtbar markanten Thesen und Fragen auf diesem nun schwarzen Kubus werden wir die Anwohner/-innen dazu anregen, ihre Sichtweise und Zukunftswünsche für den Platz, das Haus und die Nachbarschaft mit weißen Stiften zu äußern.

Schwarz auf weiß – bis Ende des Jahres direkt auf dem Platz und in der Nachbarschaft mit einem Fragebogen die Perspektiven, Wünsche und ehrenamtliche Potentiale der Anwohner/-innen erfragen. Eine Unterschriftenliste zur Unterstützung zum Weiterbetrieb des Platzhauses durch den Förderverein wird an vielen Orten im Quartier ausliegen und online veröffentlicht.

Bunt und vielfältig – am 06.12.2014, also zu Nikolaus, gemeinsam mit den Nutzer/-innen, Freund/-innen und Unterstützer/-innen das Platzhaus und den Platz von 13.00 bis 17.00 Uhr phantasievoll bespielen und das Gespräch mit den Anwohner/Innen suchen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 30.11.2014 (aktiv bis 29.01.2015)

Open Petition: Platzhaus als Nachbarschaftshaus erhalten

“Ich mach mir mein Leben hier bunt”: Ausstellungseröffnung am 02.12.2014

Eröffnung der Wanderausstellung „Ich mach mir mein Leben hier bunt“ mit Bildern von syrischen geflüchteten Kindern im Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz:

Dienstag: 02.12.2014 ab 15.30 Uhr

Es ist die zweite öffentliche Präsentation der Wanderausstellung mit Bildern, die in diesem Sommer im “Kinder- und Jugendclub go“ entstanden sind. Mit Unterstützung der syrischen Künstlerin Nahla Alchanaah konnten sich die Kinder in verschiedenen künstlerischen Techniken ausprobieren und als Gestaltende ihren Träumen und Sorgen Ausdruck geben.

15.30 Uhr: Theaterstück: „Superhelden“. Eine Kooperation der Murkelbühne e.V. und des Kinder- und Jugendtheaters des “Kinder- und Jugendclubs go“.

16.30 Uhr: Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird bis zum 18. Januar im Nachbarschaftshaus zu sehen sein.

Flyer: Ich mach mir mein Leben hier bunt

Inna BAIZ / Sonntag, 07.12. 17-19:00 Nähservice und 20:00 Filmabend mit der Kiezgruppe Mitte | Prenzlauer Berg

Wir reparieren eure kaputten Klamotten für Soli!
Jeden ersten Sonntag im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr in der Baiz
und danach ab 20 Uhr- Wem gehört die Stadt?
BRD 2014, 90 min., R.: Kristian Kähler und Andreas Wilcke
Ein Mietshaus in Neukölln soll saniert, in Eigentumswohnungen umgewandelt und teuer verkauft werden. Plötzlich entdecken Mieter_innen, dass ihre Wohnung – schick aufgemacht – auf Immobilienportalen zum Verkauf angeboten wird. Ihnen selbst steht eine saftige Mieterhöhung ins Haus. Die ARD-Dokumentation gibt einen Einblick in das Geschehen am Berliner Immobilienmarkt. An Beispielen wird gezeigt, wie zahlungskräftige Interessenten aus ganz Europa in das Berliner “Betongold” investieren.