Soliparty für die Linie 206 im Subversiv ab 21.30 Uhr

Mauerpark-Allianz

Die Mauerpark-Allianz hat sich im März 2013 gegründet und ist ein Bündnis aus betroffenen AnwohnerInnen sowie von Initiativen beiderseits der Bezirksgrenze zwischen Mitte und Pankow. Sie will die jetzt geplante Bebauung des nördlichen Teils des Mauerparks auf Weddinger Seite verhindern und eine schnelle Fertigstellung des Parks erreichen.

Folgende Gruppen unterstützen die Mauerpark-Allianz:

Homepage: Mauerpark-Allianz

Arbeitseinsätze auf dem Teutoburger Platz

Ob der Winter 13/14 schon Geschichte ist, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. Dagegen steht bereits jetzt schon fest, wann im Frühjahr, Sommer und Herbst auf dem Teutoburger Platz gemäht, gejätet, gepflanzt, geharkt und geputzt wird. An folgenden Terminen treffen sich Vereinsmitglieder und alle Anwohner, die Lust auf einen schönen und lebenswerten Platz haben, zum Arbeitseinsatz:

  • Sonntag, 23. März 2014
  • Sonnabend, 17. Mai 2014
  • Sonnabend, 28. Juni 2014
  • Sonnabend, 20. September 2014
  • Sonnabend, 11. Oktober 2014
  • Sonnabend, 29. November 2014

Nachbarschaftshaus: Wir kleben, schrauben und reparieren im Repair Café

Was macht man mit einem Stuhl, der ein kaputtes Bein hat? Mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Mit einem Wollpullover, der Mottenlöcher hat? Oder der Lieblingstasse ohne Henkel? Wegwerfen? Denkste!

Kommen Sie ins Repair Café und reparieren Sie es einfach wieder! Hier kann man alleine oder gemeinsam mit anderen, Dinge reparieren. Werkzeug, Material und Anleitung für alle möglichen Reparaturen sind vorhanden. Sie können sich gerne vorab anmelden!

Das Repair Café findet jeden ersten Sonntag im Monat statt.

Zeit: Sonntag, 2. März 2014 ab 14:00 Uhr
Ort: Hof/Ökowerkstatt des Nachbarschaftshauses am Teutoburger Platz
Fehrbelliner Str. 92
10119 Berlin
Telefon 030 443 71 78

Belforter Straße: Protestbriefe gegen Mietervertreibung – Unterstützung dringend erwünscht!

Liebe Mitstreiter_innen,

vielleicht habt Ihr schon über die Proteste der Mieter_innen in der
Metzer/Belforter Straße gelesen. Dort will der Investor Rainer Bahr 20
Wohnungen einer Wohnanlage abreißen, um an der Stelle sein
Luxuswohnprojekt zu verwirklichen. Nicht nur die Häuser – und damit die
meist älteren Mieter_innen, die die ehemalige Genossenschaftsanlage
teilweise selbst mit aufgebaut haben – auch die Grünfläche soll
verschwinden. Mieter_inen werden mit absurden Räumungklagen bedroht, der
Bezirk enthält sich, seit der Investor eine Schadensersatzklage
angekündigt hat. Kürzlich wurden für den Bau einer Tiefgarage die Bäume
der Anlage gefällt. Am gleichen Tag starb bereits die dritte Mieterin
seit der Aufhebung der Erhaltungsverordnung im Juni 2013, an diesem
Wochenende verstarb ein weiterer Mieter.

Am kommenden Freitag hat die Immobilienfirma econcept die Mieter_innen
nun eingeladen, um ihre Bedenken zu zertreuen – ausgerechnet in die
Gemeideräume der Immanuelkirche im Prenzlauer Berg. Empörte
Nachbar_innen wenden sich jetzt an die Kirche, um deutlich zu machen,
was sie davon halten. Einer der Briefe ist auch bei uns gelandet und
wir dachten uns, vielleicht will der eine oder die andere der Gemeinde
auch mitteilen, was sie davon halten. Deshalb haben wir einen Brief als
Beispiel mit eingefügt.

Wir hoffen auf Eure Unterstützung,

Kiezgruppe Mitte/Prenzlauer Berg

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Liebe Immanuel-Kirch-Gemeinde,

ich bin empört, dass Sie in Ihren Gemeinderäumen ausgerechnet dem
Investor Rainer Bahr ein Forum bieten, um die Mieter_innen der
Belforter-/Metzer Straße zu verhöhnen, besonders während bei der
letzten Baumfällung eine weitere Mieterin gestorben ist.

Vielleicht wissen Sie ja nicht, wen Sie sich dort eingeladen haben. Die
Immobilienfirma econcept hat bereits mehreren Mieter_innen aus
fadenscheinigen Gründen fristlos gekündigt und schikaniert die
Verbleibenden mit immer neuen Räumungsklagen, damit auch sie ihre
Wohnungen verlassen. Wollen Sie wirklich Ihre Gemeinderäume für seine
freche Propaganda hergeben? Meiner Meinung nach wäre es angemessener,
sie würden den Protest der Mieter_innen direkt unterstützen, indem sie
beispielsweise ihre Räume für deren Vernetzung zur Verfügung stellen.
Denn die neuen Mieten, die sich Herr Bahr vorstellt, können sich die
jetzigen Bewohner sowieso nicht leisten.

Ich fände es unerträglich, wenn ausgerechnet Sie einen skrupellosen
Spekulanten unterstützen, der Rentner_innen aus ihren Wohnungen
vertreibt, und ihm einen Raum für seine Werbeveranstaltung bieten.
Bitte lassen Sie das nicht zu.

Mit freundlichen Grüßen

Weitere Informationen:

http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=63408

http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2013/me-single/article/zweifelhafte-kuendigungen.html

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Adressen Immanuelkirche:

Gemeindebüro: info(at)immanuelgemeinde.de
Pfarrerin: Friederike Winter: pfarrerin.winter(at)immanuelgemeinde.de

Bilder von gestern bei der Menschenkette

Umzugsmenschenkette am Teute

Viele Spaziergänger am Teutoburger Platz wollten heute den strahlenden Februarsonnenschein genießen und wurde dabei von einem Spektakel der besonderen Art überrascht. Von der alten Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ in der Christinenstraße 1 bildete sich eine Kette von Menschen über die gesamte Christinenstraße, die Schwedter Straße bis zum Senefelder Platz und von dort auf dem Mittelstreifen der Schönhauser Allee bis zur Ecke Wörther Straße, um das Kneipenmobiliar Stuhl für Stuhl zum neuen BAIZ-Standort zu transportieren. Mehrere Hundert Menschen wollten mit dieser Aktion auch auf die anhaltende Vertreibung alternativer Kultur im Kiez hinweisen.

 

Die Abendschau über den BAIZ-Umzug:

Weitere Presseberichte zum Umzug:
Tagesspiegel: Locker vom Hocker
Morgenpost: Menschenkette für die Kiezkneipe
Neues Deutschland: Umzug per Menschenkette
Pankower Allgemeine Zeitung: BAIZ zieht um – Umzugsmenschenkette hilft!
Prenzlberger Stimme: BAIZ – Kneipen-Umzug als Protest

Filmreihe: Uns gehört die Stadt! 26.02.2014

 

Kiezgruppe Mitte_Prenzlauer Berg proudly presents:
Filmreihe UNS GEHÖRT DIE STADT.

Jeden 4. Mittwoch im Monat in den Räumen des Subversiv e.V.
Brunnenstr. 6/7, Berlin Mitte
Ab 20.00 Uhr Vokü
Filme ab 20.30 Uhr

Programm:

26.02.
Kiezgruppe meets AK Kraak.
Kurzfilmmix zu Gentrifizierung und Häuserkämpfen, unter anderem mit Beiträgen über die Stille Straße und Rette deinen Kiez.

Menschenkette ” Gegen den Ausverkauf der Stadt “

Umzug der Kultur- und Schankwirtschaft mit Hilfe einer Umzugs-Menschenkette. Kettenglieder gesucht!

Am Sonntag, 23.02. zieht die Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ von der Torstraße in die Schönhauser Allee (Ecke Wörther Straße). Für den Umzug werden etwa 300 Menschen benötigt, die eine Kette entlang dieser 1.000 m bilden.

Mit dieser Kette sollen nicht nur Stühle, Tische und Barhocker transportiert, sondern auch ein öffentliches Zeichen gesetzt und auf die fortschreitende Gentrifizierung aufmerksam gemacht werden.

Der Wegzug des BAIZ bedeutet den Verlust der letzten alternativkulturellen Einrichtung auf der Torstraße. Zwar kann die Kultur- und Schankwirtschaft an einem anderen Ort in der Nähe weiterleben, zu viele andere kulturelle Einrichtungen und Bewohner/innen hatten und haben diese Chance jedoch nicht. Freiräume gehen weiter verloren.

Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass verschwindet, was den Kiez auszeichnet und lebenswert macht. Wir bleiben alle! Und das zeigen wir mit einer Menschen-Umzugs-Kette!

Wann: Sonntag, 23.02.2014, 15:00 Uhr
Wo: BAIZ, Christinenstraße, Schwedter Str.
Schönhauser Allee bis zur 26A, neues BAIZ

Und es geht weiter! Bald ist der Prenzlauer Berg nicht mehr da!

Artikel über P-Berg und Mitte

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2014%2F02%2F20%2Fa0003&cHash=e77201c1203786f9b2a31f7c21cde4f7

Antigentrifizierung

 

 

Die alternativen Projekte Baiz und die “Kirche von Unten” sind gerettet. Das Baiz will seinen Umzug als Demo organisieren und verbindet so geschickt Politik und Praxis

 

Die Alternativszene in Prenzlauer Berg und Mitte kann aufatmen – die Zukunft zwei ihrer Projekte ist gesichert. Sowohl der Jugend- und Konzerttreff “Kirche von Unten” (KvU) als auch die Kultur- und Politkneipe “Baiz” haben neue Räume gefunden. Die KvU ist in eine Lagerhalle in der Storkower Straße 119 gezogen, das Baiz wiederum wird an diesem Wochenende ein Lokal in der Schönhauser Allee beziehen. Eine überraschende Wende. Beide Projekte standen kurz vor dem Aus, weil ihnen die Mietverträge nicht verlängert wurden und die Suche nach einem neuen Ort lange Zeit ohne Erfolg geblieben war. Nach der Rettung des Kulturclubs Schokoladen in 2012 bleiben dem Nordosten der Stadt damit zwei weitere Alternativprojekte erhalten.

Ausruhen möchte sich das Kollektiv, welches das Baiz betreibt, auf diesem Erfolg allerdings nicht. Wie Barwirt Matthias sagt, gehe die Veränderung in der Innenstadt schließlich immer weiter. Die Mieten steigen, viele Clubs in der Nähe haben längst geschlossen. Als letztes großes Projekt war das Künstlerhaus Tacheles dran. “Nicht jeder hat so viel Glück wie wir. Freiräume gehen weiter verloren”, sagt Matthias. Aus diesem Grund wollen die BetreiberInnen der Kneipe ihren Umzug nutzen, um ein Zeichen gegen die Aufwertung der Innenstadt und die damit einhergehende Verdrängung zu setzen. Geplant ist eine 1.000 Meter lange Menschenkette von der alten Lokaltür zur neuen. 300 Personen werden dafür benötigt, schätzt das Kollektiv. Zusätzlich haben sie in ihrer Kneipe und im Netz 5.000 Unterschriften gegen steigende Mieten gesammelt. Diese wollen sie der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow überreichen.

Bei der KvU ist der Umzug bereits über die Bühne gegangen. Das Projekt freut sich nun über HelferInnen, die beim Ausbau der Halle mit anpacken. “Es gibt noch viel zu tun”, sagt eine Unterstützerin der KvU, die ihren Namen nicht in der Presse sehen möchte. Auch am neuen Standort soll es wieder das “volle KVU-Angebot” geben. Für die Jugendlichen aus Prenzlauer Berg heißt das, ein Konzertraum mit Bühne, Proberäumen, Werkstätten und ein Internetcafé. Da sich die Arbeiten hinziehen werden, rechnen die AktivistInnen erst in einem halben Jahr mit einer Neueröffnung.

Das Baiz will sein neues Lokal bereits im April in Betrieb nehmen. Auch hier soll alles beim Alten bleiben: BesucherInnen können sich weiterhin über eine Mischung aus Filmabenden, Konzerten und Diskussionen freuen. Das Baiz versteht sich als Kollektivbetrieb, der zur Mitgestaltung einladen soll. Verwurzelt ist die 2003 eröffnete Kneipe in der BesetzerInnenszene. Der Name bedeutet “Spelunke” oder “Eckkneipe”. “Wir sind froh darüber, weitermachen zu können”, sagt Matthias.

Die Kirche von Unten gibt es seit 1987. Sie ist eine Kind der DDR-Oppositionsbewegung. Dass das Projekt nach langen Kämpfen um passende Räumlichkeiten weiterexistiert, geht auf das Engagement der BetreiberInnen und UnterstützerInnen zurück. Zwar gab es aus der Politik Zuspruch – an die neuen Räume sei man aber von allein gekommen, sagt die Unterstützerin. So sei man den ganzen Bezirk abgefahren, um einen neuen Ort ausfindig zu machen. Wichtig war dabei die räumliche Nähe zum alten Standort, damit die rund 80 Jugendlichen, die das Projekt zurzeit nutzen, auch weiterhin vorbeikommen können. An der Storkower Straße wurde man schließlich fündig. Der neue Vertrag gilt bis 2019. “Ich bin traurig, die alten Räume zu verlassen, denke aber, dass ein Neuanfang gut tun kann”, sagt die Unterstützerin aus der KvU.

Der Fortbestand des Baiz ist unbefristet gesichert. Das Kollektiv hat die neuen Räume gekauft. Den Tipp erhielten Matthias und seine MitstreiterInnen per Zufall über eine Bekannte. Dann ging alles ganz schnell, vier Wochen später war der Kaufvertrag unterzeichnet. Ein nettes Detail: Der alte Eigentümer kennt das Baiz und freut sich, dass das Kollektiv den Laden bewirten wird. Der gesamte Umzug soll mit einer Dokumentation im Film festgehalten werden. Ein Geschenk, das der der Filmemacher Jochen Wisotzki seiner Lieblingskneipe machen will.

“Projekte wie die KvU, das Baiz oder der Schokoladen haben eine große Bedeutung für die Stadt”, betont Matthias vom Baiz. Abgesehen davon, dass sie ihren Kiez belebten, eine Anlaufstelle für die Nachbarschaft seien und Alternativen ausprobierten, hätten sie auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Es sei das alternative Leben in der Stadt, weshalb viele BesucherInnen aus der ganzen Welt Tag für Tag nach Berlin kämen. Entsprechend würden sich die AktivistInnen wünschen, dass sich die Politik darum kümmert, die Veränderung der Stadt in andere Bahnen zu lenken und auch die Alternativprojekte stärker zu schützen. “Kümmert man sich nicht um uns, sägt man auch am eigenen Ast”, sagt Matthias.

Leila-Veranstaltungen im Februar

Aus dem Leila-Newsletter Nummer 1/2014:

“Ab jetzt wird bei Leila wieder heftig verschenkt und geliehen. Wir freuen uns auf euren Besuch und verwöhnen euch gern mit einem heißen Tee.

Wir haben das Jahr 2013 durchgerechnet. Leider kann Leila die Miete noch nicht aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden bezahlen. Ungefähr 100 Euro fehlen monatlich. Mal mehr, mal weniger. Den Verlust bezahlen wir aus eigener Hand. Da muss sich etwas ändern.”

Termine:

Soli-Fasching
Samstag, 15. Februar, 19 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
Zum Erhalt von Leila gebt ihr bitte euer letztes-schrecklich-schönestes Faschingsstück (und eine kleine Spende) ab. Dafür könnt ihr euer Kostüm gleich neu zusammenstellen.

Saatgut-Tauschbörse Teil I – Eine andere Stadt ist pflanzbar
22. Februar, 15 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
Bring Saatgut zum Tausch mit oder lass dich beschenken.
Mit Social seeds, Transition Town Pankow, Mauergarten und Dachgärten für alle.

Mehr Termine unter: www.leila-berlin.de/index.php?id=18

Soup & Celluloid at the Platzhaus

Einfach mal reinschauen, es geht um die Metzer Strasse im Kiez.

Menschenkette ” Gegen den Ausverkauf der Stadt “

Umzug der Kultur- und Schankwirtschaft mit Hilfe einer Umzugs-Menschenkette. Kettenglieder gesucht!

Am Sonntag, 23.02. zieht die Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ von der Torstraße in die Schönhauser Allee (Ecke Wörther Straße). Für den Umzug werden etwa 300 Menschen benötigt, die eine Kette entlang dieser 1.000 m bilden.

Mit dieser Kette sollen nicht nur Stühle, Tische und Barhocker transportiert, sondern auch ein öffentliches Zeichen gesetzt und auf die fortschreitende Gentrifizierung aufmerksam gemacht werden.

Der Wegzug des BAIZ bedeutet den Verlust der letzten alternativkulturellen Einrichtung auf der Torstraße. Zwar kann die Kultur- und Schankwirtschaft an einem anderen Ort in der Nähe weiterleben, zu viele andere kulturelle Einrichtungen und Bewohner/innen hatten und haben diese Chance jedoch nicht. Freiräume gehen weiter verloren.

Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass verschwindet, was den Kiez auszeichnet und lebenswert macht. Wir bleiben alle! Und das zeigen wir mit einer Menschen-Umzugs-Kette!

Wann: Sonntag, 23.02.2014, 15:00 Uhr
Wo: BAIZ, Christinenstraße, Schwedter Str.
Schönhauser Allee bis zur 26A, neues BAIZ