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Teilräumung von Berliner Hausprojekt

Morgens um halb acht in Mitte

Polizei und Gerichtsvollzieher räumen einen Bewohner eines linken Hausprojekts. Schon kurz darauf wollen Interessenten sein Zimmer besichtigen.

Hausprojekt in Berlin

Am Tag der Teilräumung:Hausprojekt in der Linienstraße Foto:dpa

BERLIN taz | Am Dienstagvormittag steht Simon* vor dem auffälligen Altbau in der Linienstraße 206 und schaut dabei zu,wie Möbelpacker seine Sachen in einen Umzugswagen räumen. Nacheinander tragen sie Schränke,einen PC-Bildschirm und Umzugskisten aus dem Hauseingang,der von drei Polizisten bewacht wird. Aus dem Haus schallen Songs von Ton Steine Scherben. Neben dem ehemaligen Bewohner haben sich etwa 60 Menschen eingefunden,um gegen die Räumung zu protestieren.

Neuneinhalb Jahre hat der fünfzigjährige Mann in dem linken Hausprojekt gelebt,seit den Morgenstunden ist er „obdachlos“,wie er sagt. Völlig unerwartet standen kurz nach halb 8 Uhr acht Polizisten vor seinem Bett,um ihn zu räumen. Sie ließen ihm keine Zeit,seine Mitbewohner zu informieren. Neben insgesamt 25 eingesetzten Beamten waren auch Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes,einer der Hausbesitzer und ein Gerichtsvollzieher vor Ort. Sie vollstreckten den Räumungstitel für Simons Wohnung. Ein zweites Zimmer,das als Gemeinschaftsfläche genutzt wird,räumten sie nicht.

Das 1823 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Eckhaus wurde im Mai 1990 besetzt;seitdem dient es wechselnden Bewohnern als alternatives Wohnprojekt. Mitten in der schick sanierten Spandauer Vorstadt,unweit des Rosenthaler Platzes und gegenüber dem Garnisonsfriedhof,wirkt es wie eine Trutzburg aus der Vergangenheit. Aus den Fenstern hängen Transparente,von der graubeigen Fassade blättert großflächig der Putz,Parolen gegen Soldaten und Nazis und einst bunte Graffiti sind längst verblasst.

Obwohl die Besetzergeneration schon 1991 Mietverträge erhielt,ist die Situation für die heutigen Bewohner unsicher. Seit der Rückübertragung des Hauses an eine Erbengemeinschaft ist es mehrfach verkauft worden. Die jetzigen Eigentümer,die Berliner Geschäftsleute Bernd-Ullrich Lippert und Frank Wadler,kauften das Gebäude im Jahr 2010 für 600.000 Euro und kamen den Bewohnern damit zuvor,die das Haus mithilfe des Mietshäusersyndikats selbst erstehen wollten.

„Ich habe meine Miete immer gezahlt“,sagt Simon,während er kettenrauchend und mit leerem Blick das Geschehen verfolgt. Dass der Hausverein „Linientreu“ seine Miete stets zahlte,reichte den Besitzern nicht. Seit Jahren überziehen Lippert und Wadler die Bewohner mit Prozessen. Zweimal scheiterten sie mit ihren Abmahnungen und Kündigungen – die Mietverträge von 1991 haben Bestand,urteilten die Gerichte. Doch die Besitzer klagten weiter,weil diejenigen,mit denen damals die Verträge abgeschlossen wurden,längst nicht mehr in dem Haus wohnen. In Simons Fall mit Erfolg.

Obwohl es keine richtigen Wohneinheiten gibt,erschienen keine zwei Stunden nach Räumungsbeginn Interessenten für das Zimmer. Sie hatten ein Inserat im Internet gelesen,so erzählen es Bewohner und Unterstützer des Hauses wie Wenke Rottstock. Zur Besichtigung sei es allerdings nicht gekommen,sagt die Frau mit dem grün-rot gefärbten Pferdeschwanz,die sich für das Hausprojekt engagiert.

Noch während der Räumungsarbeiten hängen Bewohner Transparente aus den Fenstern:„Kein Platz für Neuvermietung“ und „Wohnungen sind vermietet“ steht auf ihnen. Ihre Botschaft:Von außen eingesetzte Mieter,die mit dem Projekt nichts zu tun haben – das kann nicht funktionieren.

Dass der Hausverein seine Miete stets zahlte,reichte den Besitzern nicht

Lippert,der sich vor Jahren einen Schlüssel zum Objekt gerichtlich erstritt,war am Dienstag mit im Haus. Nach Ende der Räumung verließ er mit Security-Mitarbeitern den Ort. Telefonisch war er für die taz nicht zu erreichen. Die Bewohner kündigten ihm gegenüber derweil auf ihrem Blog an:„Wir sehen uns vor Gericht wieder.“

*Name geändert

Lesung mit Shanghai Drenger,Andreas „Baufresse“Gläser und Florian Ludwig /Im BAIZ / Schönhauser Allee 26 A / Berlin 10435 / 20 UHR / 04.06.2016

WIR WISSEN SELBER WAS ZU TUN IST…Im BAIZ / Schönhauser Allee 26 A / Berlin 10435 / 20 UHR / 04.06.2016

Lesung mit Shanghai Drenger,Andreas „Baufresse“Gläser und Florian
Ludwig

Drei Typen und Autoren,Kulturschaffende und Freaks,immer noch
unterwegs in den subversiven Nischen ihrer kleinen Welten. Alle drei
stellten sich schon mal die Lebensabschnittsfrage:Bleib ich oder geh
ich,packe ich meine Koffer oder drehe ich hier weiter am Rad?
Vorgelesen werden Storys über lange Nächte und graue Tage,über laute
Subkultur und bunte Klänge,über Punk im Osten und Pogo im Westen,
über das Hätte und die Fahrradkette und nicht zuletzt auch über das
Wiederkommen.

Shanghai Drenger:In seiner Jugend war er innerstädtischer Lokführer
in Magdeburg,wo er mit „VITAMIN A“seine erste Punkband gründete. Nach
einem Jahr Haft wegen der Liedtexte machte er mit der noch heute aktiven
Band „ANTI-X“weiter. Heute macht er aber auch nichtkommerzielles Radio
in Weimar und schreibt gelegentlich Worte auf Papier,aus denen zum
Beispiel sein Roman „Minol-Pirols,Leben und nicht leben lassen“aus dem
KLAK-Verlag wurde,eine Zonenpunk-Geschichte über die Versuchung
einfach
zu verschwinden.

Andreas Gläser:Ureinwohner aus Prenzlauer Berg,war Mitbegründer der
Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“und des Fanzines „Zugriff!“,debütierte mit
dem Taschenbuch „Der BFC war schuld am Mauerbau“,werkelt wöchentlich an
seiner nd-Kolumne „Gläsers Globus“,bringt eine Sammlung davon noch
dieses Jahr heraus –glaubt an seinen finanziellen Durchbruch mit
Fußballwetten.

Florian Ludwig:Geboren in einer Kleinstadt im ehemaligen Bezirk
Potsdam. Hatte dort irgendwann genug vom Grau der Nachwendezeit und dem
aufblühenden Rechtsradikalismus unter der neuen deutschen
Provinzjugend.War Hausbesetzer in Potsdam und schüchterner Autonomer in Berlin. Ist
Fußballfan und Autor des Buches:„Mit Fußfesseln bin ich nicht so flott“,sowie von mehreren Texten in diversen Fanzines und anderen Druckexemplaren.
Bereich mit Anhängenlesung

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HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

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8. Mai 2016,14:00 Uhr,Greifswalder Straße 4,10405 Berlin

Wir sagen an diesem 8. Mai wieder Спасибо! Thank You! Merci! Danke! und wir laden alle Menschen ein,mit uns gemeinsam bei Essen,Trinken und Musik die Befreiung vom Faschismus zu feiern.
FESTPROGRAMM:

7. Mai
20 Uhr:Veranstaltung und Ausstellung
Griechenland unterm Hakenkreuz
8. Mai
15 Uhr:Veranstaltung
Der NSU-Komplex –Hintergründe und aktueller Stand

Peer Stolle –Vertreter der Nebenklage im NSU-Verfahren,berichtet über den NSU-Prozess und neuste Entwicklungen.

Heike Kleffner – Mitarbeiterin im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages,Journalistin, spricht als MitherausgeberInnen von „Generation Hoyerswerda“u.a. über die Gründe,zu einem Teilaspekt des NSU-Komplexes ein Buch zu machen.

18 Uhr:
Lena Stoehrfaktor –rotziger rap
www.lenastoehrfaktor.de

19:30 Uhr:
SkaZka Orchestra –Ska,Klezmer,Jazz,Techno- und Drum´n Bass
skazka.syncopation.de

DJs,Stände,Bastelangebote für Kinder,Essen,Trinken

[alle Infos auf telegraph.cc]

Bolk | 08.05.16 23:58 | Permalink

Theater am Donnerstag im Platzhaus / 07.04.2016 / 16.30 Uhr / Kaffee und Kuchen

„Der singende Hund“
Ein Clownstheaterstück mit Musik zum Mitmachen für Klein und Groß ab 3 Jahren.
Ein Hund stellt plötzlich fest,dass er singen kann. Sein Gesang erfreut die Blumen auf einer Wiese. Die Blumen lieben den Gesang des Hundes so sehr,dass sie außergewöhnlich schön blühen. Das lockt die Bienen auf den Plan,die den süßen Nektar der Blüten für ihre Honigproduktion brauchen. Es kommt zur Auseinandersetzung der Bienen mit dem Hund,welcher sein Blumen-Revier erbittert verteidigt. Wie mag der ungleiche Kampf ausgehen?
Die Clownin Viola G. Räusche modelliert die Protagonisten dieser Geschichte während des laufenden Spiels aus bunten Luftballons und leiht mit ihrem beherzten Geigenspiel dem Hund einen musikalischen Rahmen.

Buch und Regie:Hans Otto Zimmermann
Musik:Julia clownin Spende ca. 3 bis 5€

Frühlingsputz am Teutoburger Platz

Am Samstag haben wieder fleissige Anwohner dem Teute einen Frühlingsputz unterzogen. Viel gab es nicht zu tun,dafür umso mehr Blumen einpflanzen. Mal schauen ob sie auch bald blühen. Nächster Arbeitseinsatz ist am:28ten Mai 2016

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Museum für Architekturzeichnung:„Meisterzeichnungen der Architektur aus der Albertina“

Die neue Wechselausstellung im Museum für Architekturzeichnung in Berlin zeigt meisterhafte Architekturzeichnungen aus der Sammlung der Albertina in Wien.

Die Albertina zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Mit über einer Million Werken deckt das Museum sechs Jahrhunderte Kunstgeschichte ab,vom Spätmittelalter und der Renaissance bis zur jüngsten Gegenwart. Den bei Weitem größten und wichtigsten Bestand stellt die traditionsreiche und weltberühmte Grafische Sammlung dar. Sie vereint eine Fülle an Meisterwerken von Albrecht Dürer,Leonardo da Vinci,Raffael,Michelangelo,Rembrandt und Peter Paul Rubens bis hin zu Andy Warhol,Anselm Kiefer,Alex Katz,Georg Baselitz und Gerhard Richter.

Nicht weniger bedeutend ist die Architektursammlung der Albertina,die ebenfalls mehrere Epochen und Werke namhafter Architekten umfasst. Die Ausstellung im Berliner Museum für Architekturzeichnung gewährt einen Einblick in diese fantastische Sammlung und präsentiert ein breites Spektrum handgezeichneter Architektur:Skizzen,Studien,Veduten und Projektpräsentationen herausragender Künstler und Architekten wie Antonio Pisanello (1395–1455),Francesco Borromini (1599–1667),Hubert Robert (1733–1808),Egon Schiele (1890–1918),Hans Hollein (1934–2014) und Zaha Hadid (geb. 1950).

Mit der Etablierung der Architektursammlung im Jahre 1919/1920 begann die Übertragung von Zeichnungen mit architektonischem Charakter aus der der Grafischen Sammlung der Albertina. Lange bevor der architektonischen Handzeichnung als autonome Kunstgattung innerhalb der grafischen Künste Anerkennung und Wertschätzung zuteilwurde,wechselte so eine Vielzahl historisch wie künstlerisch bemerkenswerter Exponate von berühmten Architekten wie Gian Lorenzo Bernini (1598–1680),Luigi Vanvitelli (1700–1773),Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656–1723) und Otto Wagner (1841–1918) in die neue Spezialsammlung. Umfangreiche,geschlossene Gruppen mit augenscheinlich architektonischem Charakter,beispielsweise der Familie Galli-Bibiena,als auch architektonische Handzeichnungen von Andrea Pozzo (1642–1709) oder Johann Anton Gumpp (1654–1719) blieben hingegen weiterhin im Bestand der Grafischen Sammlung,sofern eine topografische Bestimmung nicht möglich war. Diese Zuordnung bestand bis weit in die achtziger Jahre des 20. Jahrhundert und resultierte aus dem historischen Ordnungssystem der Architektursammlung. Während das grundsätzliche Ordnungssystem der Albertina seit ihrer Gründung 1776 auf der Zuschreibung an einen Künstler oder Stecher basiert,wurden die Blätter der Architektursammlung nach 1920 entsprechend ihrer topografischen Zuordnung aufgestellt.

Die Ausstellung in der Tchoban Foundation präsentiert architektonische Handzeichnungen aus der Architektursammlung und der Grafischen Sammlung der Albertina in einer exklusiven Zusammenschau. Die ausgewählten Zeichnungen vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart sollen nicht nur das Wesen und die Besonderheit der Architekturdarstellung veranschaulichen,sondern auch die Genese der Spezialsammlung dokumentieren. Aufgrund dieses Konzeptes subsumiert der Begriff des Meisterwerks beziehungsweise der Meisterzeichnung oftmals mehrere Aspekte der ausgestellten Werke. Dem Medium der Architekturzeichnung entsprechend betrifft dies die Typologie,das Darstellungsverfahren,die Farbgebung und die grafische Technik. Weitere wesentliche Facetten stellen die individuelle Darstellungsweise und der emotionale Ausdruck dar. Eine wichtige Komponente bilden zudem die kunsthistorische Beurteilung und die damit in Verbindung stehende wissenschaftliche Methode. Letztere nimmt auf Hanno-Walter Krufts Geschichte der Architekturtheorie Bezug und vergleicht anhand der Werkauswahl illustrativ die Relationen zwischen architektonischer Handzeichnung und Architekturtheorie vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die örtlichen Gegebenheiten im Museum für Architekturzeichnung der Tchoban Foundation bedingen eine kleine Auswahl an Meisterwerken der Architektur. Dennoch sollen die Genese und die Historie der Architektursammlung der Albertina wie auch das Meisterhafte der präsentierten architektonischen Handzeichnungen in allen wesentlichen inhaltlichen,technischen und geometrischen sowie kunsthistorischen und theoretischen Aspekten präsentiert werden. In Anbetracht von über 35.000 Zeichnungen in der Architektursammlung beziehungsweise unzähligen Veduten,Prospekten und Architekturcapriccios in der Grafischen Sammlung erfordert diese Zielsetzung eine konsequente und restriktive Auswahl der Werke,so dass alle Architekten oder Künstler mit wenigen Ausnahmen nur mit einem ihrer Meisterwerke vertreten sein können.
Meisterzeichnungen der Architektur aus der Albertina

Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18a,10119 Berlin

Ausstellungseröffnung am 11. März 2016 um 19 Uhr
Laufzeit:12. März 2016 – 10. Juli 2016

Öffnungszeiten:Mo – Fr 14–19 h,Sa – So 13–17 h
Tickets:5 Euro,ermäßigt:3 Euro

Veranstaltung abgesagt:Sonntag 20.3.2016 Theater im Platzhaus 16 Uhr mit Kaffee und Kuchen

Die Theateraufführung muss wegen einer Erkrankung verschoben werden. Einen Ausweichtermin werden wir hier rechtzeitig bekannt geben.

clownin

„Grillina und die Ameisen“
Die kleine Heldin der Geschichte –Grillina –hat ein besonderes Talent. Dieses trägt sie hinaus in die Welt und erfreut damit alle,die ihr begegnen. Dann aber kommt der kalte Winter…Was nun?
Ein musikalisches Clownstheaterstück zum Mitmachen frei nach einer Fabel von Äsop.
Für Menschen von 4 bis 104 Jahren
Eintritt auf Spendebasis 3 bis 5 €

Brieftasche im Platzhaus gefunden

Bereits seit einigen Wochen liegt im Platzhaus eine Brieftasche mit diversen Ausweispapieren,Impfpass,Gesundheitskarte,Bankkarte und weitere mehr. Ausgestellt sind die Papiere auf zwei recht junge Menschen,und zwar Mohamed M. und Emil G.. Wir bitten die Besitzer der Papiere,Kontakt aufzunehmen mit klaus.hoepner@gmail.com.

Sponsorenlauf für Erwachsene für neues Spielgerät

Samstag 23. Januar 2016

FUN RUN –Sponsorenlauf

für Erwachsene

 um den „Teute“ herum (Strecke:Zionskirch- / Templiner- / Fehrbelliner- / Christinenstraße)

Der Lauf ist für alle Anwohner und Personen über 18 Jahre.

Startschuss um 11 Uhr!

Screenshot

Schließlich haben die Kinder uns vorgemacht wie es geht:viele Runden laufen,und viel Geld für den Spielplatz erbeuten. Lasst uns den Kids zeigen,dass wir auch bereit sind,Einsatz zu zeigen,damit sie einen anständigen Spielplatz bekommen.

Wer Lust und Zeit hat mitzuhelfen,kann sich direkt an Galina Green oder Sabine Bittcher wenden (Email unten).
Wir freuen uns über Unterstützung im Bereich Catering / Computer Support / Verkleidung / Schminken usw…

Der Verein Leute am Teute e.V. unterstützt uns mit:

Aufwärmräumlichkeiten;Suppe und Getränke,Feuer

Kontakt:info@leute-am-teute.de oder galina.green@gmx.de

Sabine Bittcher meeresblau@web.de

Wir sammeln Geld für ein neues Spielgerät auf dem „Teute“ (nachdem der beliebte Fisch abgerissen werden musste). Wir waren bereits fleißig,aber es reicht noch lange nicht. Mittlerweile haben wir…3250€

dank fleißiger Kinder,Kuchenbasare und der großzügigen Unterstützung des Fördervereins der Grundschule am Teutoburger Platz. Es fehlen aber noch 6750€,damit die Spielgerätebauer und das Grünflächenamt im Frühling 2016 mit ihrer Arbeit beginnen können.

Wer das Projekt mit einer Spende unterstützen möchte,spendet bitte an:

“Leute am Teute” – Stichwort “FISCH”
Berliner Volksbank
Konto:7203235024
BLZ:100 900 00

Der Verein ist befugt Spendenquittungen auszustellen.

 

TERMINE vom Platzhaus

Sponsorenlauf neuer Fisch:
Sonnabend,23. Januar 2016

Mitgliederversammlung:
Sonntag,14. Februar 2016

Teutesubbotnik:
Sonnabend,19. März 2016
Sonnabend,28. Mai 2016
Sonnabend,16. Juli 2016
Sonnabend,17. September 2016
Sonnabend,5. November 2016

Winter Arbeitseinsatz

Am Samstag,dem 28ten November,beim fünften und letzten Arbeitseinsatz des Jahres,haben fleißige Helfer den Platz von halb-gefrorenen Blätter befreit. Herr Kottusch und Herr Sasse vom Grünflächenamt kamen mit ihrem Wagen vorbei,voll bepackt mit Blumenzwiebeln,die dann von den Kindern und Erwachsenen auf dem ganzen Platz eingepflanzt wurden,damit der Frühling 2016 doppelt schön erblüht.
Die Kinder haben auch auf dem „Zählstab“,der den Platz markiert,wo ein neues Spielgerät entstehen soll,eine neue Zahl eingetragen:Es sind jetzt 3250 Euro zusammen gekommen. Ein größerer Betrag wurde von den Kindern beim Schulsponsorenlauf „zusammen gerannt“und vom Förderverein der Teuteschule großzügig gespendet.

Fundstück der Woche

Auch am Teute gibt es viel zu viele Ferienwohnungen.

Samstag 31.10. 16:00 – 19:00 Soli-Flohmarkt inna BAIZ

Samstag 31.10. 16:00 – 19:00 Soli-Flohmarkt [Einnahmen für Refugees]
Flohmarkt und Siebruck für illegalisierte Geflüchtete. Stand gerne anmelden bei killerkarpfen.berlin@freenet.de . Auf die Getränkepreise gibt es heute einen kleinen Soli-
Aufschlag,außerdem steht eine Spendenbüchse da. Wer heute keine Zeit hat oder sich anderweitig nützlich machen will:Unter der sehr umfassenden Seite http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/mitarbeit.php bleibt fast keine Frage unbeantwortet…

Ausstellung zum Thema Urbane Proteste in Berlin OST / WEST

Kotti &Co.,die Palisadenpanther,blockierte Zwangsräumungen,Refugees besetzen eine ehemalige Schule,Rentner_innen ihre Freizeitstätte,nachts brennen Autos und jetzt werden Unterschriften für einen Mietenvolksentscheid gesammelt. Die Kämpfe um die Stadt in Berlin nehmen zu und zwar rasant. Aus NachbarInnen werden solidarische Nachbarschaften,die sich gegen steigende Mieten,Zwangsräumungen und Verdrängung wehren.

Aber wer hat schon einen Überblick über die aktuellen Kämpfe? Oder gar über die Geschichte urbaner Proteste in Berlin? Wer weiß schon,dass Ulrike Meinhof im Märkischen Viertel Stadtteilarbeit machte? Wie war das mit dem Häuser besetzen in West und Ost und wo wird gerade die Stadt der Zukunft verhandelt?

Wir sind auf alle Fälle dabei,mit unserer Ausstellung „KÄMPFENDE HÜTTEN – Urbane Proteste in Berlin von 1872,den Blumenstraßenkrawallen,bis heute. Vom 01.10.2015 bis 18.10.2015 im TheaterSpielRaum im Südflügel des Bethanien in Kreuzberg,jeweils von Donnerstag bis Sonntag. Abends dann mit Filmen und Diskussionen und aktuellen Planungen für eine Stadt für alle und natürlich mit uns.

Euer Ausstellungskollektiv

PROGRAMM WO ? Theater Spielraum Bethanien / Kreuzberg

Ausstellung von Do–So,je 16-19 Uhr,Veranstaltungen ab 19 Uhr

Do 1.10. / Vernissage mit Kulturprogramm / „Friede den Hütten,Krieg den Palästen!“ / Weber-Herzog Musiktheater mit Christa Weber,Christof Herzog,Adi Kantor,Sinje Kätsch,Anneli Echterhoffs
Über Gentrifizierung,Vertreibung der Bürger aus den Innenstädten,erzählt dieses kleine Musiktheaterstück am Beispiel der Abrisspläne der Wilhelmstrasse in Berlin-Mitte

Fr 2.10. / 45 Jahre Hausbesetzungen in Berlin / Ein kleiner Abriss der Geschichte Berliner Hausbesetzungen in den letzten 46 Jahren von 1969 bis 2015 mit Kurzclips,Videos und Beiträgen einzelner Akteur*innen unterschiedlicher Epochen mit anschließender Diskussion und Debatte.

Sa 3.10. / Stadtteilarbeit und Frauenfilm am Beispiel des Films „Für Frauen – 1. Kapitel“ mit der Filmemacherin Christina Perincioli / Film und Lesung

So 4.10. / Einladung zum Treffen der Stadtteilgruppen,MieterInnenInitiativen,Einzelkämpfer_innen / stellt kurz eure Gruppe,eure Ini,das aktuelle Projekt oder „Drama“ vor / was immer wir daraus gemeinsam entwickeln … allein machen sie dich ein – gemeinsam sind wir stark

Fr 9.10. / Die Anfänge der Berliner Mieter_innenbewegung 1872-1933 / Steigende Mieten und Spekulation sind kein neues Phänomen in Berlin. Auch im 19. Jahrhundert wehrten sich Mieter_innen gegen die Verwertung ihres Wohnraums / Führung

*NEU* Sa 10.10. / „Verdrängung hat viele Gesichter“ Dokumentarfilm ,94 min ,Berlin / Film in Anwesenheit der Filmemacher_innen mit anschließender Diskussion &Resumee 6 Jahre „radikale Stadtteilarbeit“

So 11.10. / Berlin in Bewegung – auf den Spuren von Protest und Widerstand der Migration / Stadt ist Migration,Migration ist ein turbulenter Prozess von Eingrenzung,Ausschluss,Hybridisierung,Differenzierung,kollidierenden Interessen und affektiver SolidaritŠt. Bei der Fahrradtour werden wir versuchen,die Stadtgeschichte von Berlin als Migrationsgeschichte auszuloten.

Sonntag,11.10.2015,14.00-17.00 Uhr / Treffpunkt:Vor der Ausstellung

Do 15.10. / Hausbesetzungen in Ostberlin / Erzählcafe

*NEU* Fr 16.10. / „Wohnen in der Krise“ – Internationale Kämpfe

Sa 17.10. / „Mietrebellen“ in Anwesenheit des Filmemachers Matthias Coers / Film

So 18.10. / Abschlussparty

Weitere Veranstaltungen sind geplant,für aktuelle Informationen schaut auf unseren Blog / Wenn ihr selbst eine Veranstaltung machen wollt,kontaktiert uns unter kaempfendehuetten@riseup.net