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Leila in Gefahr

Als Anfang Juni der Leihladen Leila in der Fehrbelliner Straße 92 seine Pforten aufmachte,freute sich der ganze Kiez. Die Platzanwohner hatten allen Grund,stolz darauf zu sein,dass das vielgelobte Projekt gerade bei uns am Teutoburger Platz heimisch wurde. Nun erfahren wir mit Bestürzung,dass schon bald Schluss sein soll. Ende August soll der Leila wieder ausziehen.

Das Pfefferwerk hatte dem Kollektiv um den Leihladen einen kurzfristig kündbaren Vertrag für den Raum im Souterrain der Fehrbelliner Straße gegeben. Dass schon acht Wochen nach dem hoffnungsvollen Start das Glöcklein für Leila klingelt,hatte allerdings niemand erwartet.

Liebe Damen und Herren von der Leitung des Pfefferwerks,bitte überlegen Sie es sich noch einmal. Der Leila hat in seiner kurzen Existenz am Platz sehr viel Positives gebracht. Sie würden viele Menschen glücklich machen,wenn der Leihladen Leila bei uns am Platz bleiben könnte.

Leila

13 Kommentare zu Leila in Gefahr

  • WERO

    ich finde das echt schade,er passt sooooooooo gut am Teute hin und ergänzt die Umsonst-Kiste am Platzhaus,Pfefferwerk sollte echt mal nachdenken…ob es nötig ist…diesen tollen Laden zu zerstören. ich glaube das Fass ist langsam übergelaufen.Die BV,Schülerladen Comet,Leila alles soll verschwinden…..da kann MANN auch mal Gehirn einschalten..

  • Jana

    Leila ist noch nicht mal ein gefördertes Projekt. Alles,aber auch alles,finanzieren die Teilnehmer selbst. Es ist wirklich eine Idee,die sich für uns trägt,weil einfach alle,die daran teilhaben,profitieren. Ideell,emotional und materiell,in jeder Hinsicht. Es gibt eine Reihe von Paten,die kleinere bis mittlere Beträge monatlich aufbringen und dieses Geld,das kann ich aus eigener Erfahrung sagen,mehr als wieder hereinbekommen. Was wünschenswert wäre,dass wir einfach noch mehr werden,die sich trauen. Dann können wir uns einen vernünftigen Mietvertrag leisten,der uns nicht jeden Monat vor die Tür setzen kann,sondern eine gesittete (hier das Gegenteil von sittenwidrig) rechtliche Grundlage hat. Und vielleicht auch nicht so müffelt wie der Halbkeller vom Pfefferwerk,sorry,musste sein. Leila ist alles andere als überlagert und müffelig. Der Mief bleibt wo er war. Leila entwickelt sich weiter.

  • Kalle

    Ich zitiere mal die die Kündigung des Leila betreffenden Stellen aus der Augustnummer des Leila-Newsletters:

    Liebe Leila-Interessierte und Freunde,

    aus heiterem Himmel wurde Leila aus den Räumen im Nachbarschaftshaus gekündigt. Wir,das Leila-Team,sind immer noch fassungslos. Nach nur 3 Monaten rausgeworfen wegen Eigenbedarf,das haut uns die Beine weg. Ende August ist Schluss. Aus.

    Seid aber nicht traurig,wir machen weiter und suchen jetzt nach neuen Räumen. Wenn du einen Tipp hast,sag Bescheid und schreibe an news@leila-berlin.de

    Liebe Grüße
    Im Namen des Leila-Team ->Nikolai
    http://www.leila-berlin.de

  • Hermann

    Wie kann es sein ,dass die vom Pfefferwerk immer noch nicht genügend Platz haben?
    Mit welchem Projekt schöpfen die schon wieder Gelder ab?
    Jetzt ist LEILA da drin,ohne jeden Zuschuss von irgendwo her.
    Später wird das Pfefferwerk darin sitzen –mit Förderung des Senats(der Steuerzahler!),der EU(der Steuerzahler!)und wer weiß von wo her noch(der Steuerzahler!?).
    Ist denn das Nachbarschaftshaus in seiner derzeitigen Funktion noch in Sicherheit?
    Oder braucht das Pfefferwerk morgen ein Ärztezentrum dort,oder ein weiteres Architekturforum „für“den Kiez?

  • Hey,liebes Leila-Team,

    lasst nicht die Ohren hängen.
    Victor Hugo hat´s doch schon gewusst:„Nichts ist so mächtig wie eine idee,deren Zeit gekommen ist.“
    Ihr seid einfach Spitze,neue Räume zu finden ist auch nicht unmöglich und Ula unterstützt euch beim Umzug gern nach Kräften!
    Tipp:warum nicht mal im Rathaus nach Räumen fragen?

    Also,wir bleiben in Verbindung,
    Johannes
    –Ula-Team –

  • WERO

    LEILA darf bleiben….!!!!!!!!!!!! YES….

  • WERO

    Dezember und dann schauen wir weiter..!!

  • reza

    nach meinen Infos hat das Pfefferwerk alle Hebel in Bewegung gesetzt,um den Leihladen in den Räumlichkeiten belassen zu können –und es ist ja auch gelungen. Ich finde,das kann man ja auch mal positiv zur Kenntnis nehmen…statt mit „Dezember und dann schauen wir weiter…!!“Benzin ins Feuer zu gießen. Ich freue mich jedenfalls,dass der Leihladen bleiben kann.

  • WERO

    Alle Hebel haben Leute von Außen in Bewegung gesetzt um den Leila zu halten,Pfefferwerk hat dies verschwiegen,bis Leute an die Öffentlichkeit sind.Ihr denkt alle,dass geht immer von alleine,da steckt ein bisschen Arbeit dahinter,wenn so ein Laden geschlossen werden soll.
    Mal immer im Hintergrund schauen..ich freue mich auch das Leila bleibt und er wird auch länger bleiben.

  • reza

    naja …auch durch weiteres Benzin ins Feuer gießen wird das nicht wahrer,schade.

  • Als insider und Mitbetreiberin war ich ja nun bei der ganzen Sache dabei und möchte klarstellen:Danken müssen wir vor allem den Leiterinnen des Nachbarschaftshauses,aber auch denjenigen,die zusammengerückt sind,um Platz zu machen für das Projekt,das in unsere Räume sollte. Aber auch das Pfefferwerk war schnell zu überzeugen nachdem sie unseren Leila persönlich gesehen hatten,und haben sich dann auch ehrlich bemüht. Sicher geholfen hat aber auch die Aussicht,dass es sonst Unmut und schlechte Presse geben würde,das wurde schon auch wahrgenommen.

    GUTE NACHRICHT aktuell:
    Leila ist nun unbefristet und bleibt,solange unsere Mitglieder und Spender die Miete zahlen können. Die Soliparty war toll und hat da sehr geholfen,die Lücke der ersten Monate zu schließen. ein Dank an alle,die dabei waren!

  • Willem

    Das ist die beste Nachricht der Woche:Leila bleibt unbefristet am Platz.

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